Wir sündigen leider … – 27.05.2020

Wir sündigen leider … – 27.05.2020

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
1. Johannesbrief 2, 1

Ernst ist ein guter Nachfoger Jesu, ein treuer Mann. Doch manchmal erwischt es ihn und er wird schuldig. Das ist ihm sehr unangenehm und er ist am Boden zerstört. Er bekommt sogar Depressionen wegen seinem Versagen und wälzt sich wochenlang in seiner Schuld. Ein schlimmer Zustand! Nach etlicher Zeit kann er endlich die Vergebung in Anspruch nehmen und kommt langsam wieder zum Leben.
Fritz-Otto war lange im Morast, bis Jesus ihn gerettet hat. Nun liebt er Jesus über alles. Doch ihm unterlaufen ständig Fehler, so vieles macht er falsch und sündigt immer mal wieder. Aber er bleibt fröhlich, und sagt: Danke Jesus, auch das hast du mir vergeben! Du  hast mich lieb und die Strafe schon damals am Kreuz gezahlt! Danke, ich bin frei, Dein Blut reinigt mich von aller Sünde! – und er geht fröhlich seinen Weg weiter. Inzwischen hat er viel gelernt und macht nicht mehr viele Fehler, aber die Fröhlichkeit und Beschwingtheit des Glaubens ist geblieben.
Wir Christen machen leider immer mal wieder Fehler und sündigen. Jesus hat es schon gewußt, als Er uns in Seine Nähe rief. ER wußte, wir sind keine Heiligen, sondern Menschen. ER freut sich deshalb, wenn wir sofort kommen und um Vergebung bitten und nicht trotzig unseren falschen Weg fortsetzen. Je eher wir wieder zu Jesus umkehren, um so besser, um so mehr freut sich Jesus.
Wir sollen nicht wochenlang im Schmutz wühlen und mit den Zähnen über unsere Dummheit knirschen. Wir sind Kinder Gottes und haben durch Jesus immer Zugang zum Vater! Jesus ist unser Fürsprecher, der all unsere Sünden immer und sofort vergibt. Glaube Ihm!! – dann wirst du ein fröhlicher, beschwingter Christ. ER hat Dich lieb!!

Danke Jesus, Du vergibst mir sieben mal siebzig Mal am Tag! Wie groß ist Deine Liebe und Deine Geduld! HErr, Du weißt, ich liebe Dich und will Dir nachfolgen. Danke, daß Du mich zum Ziel bringst!

Der neue Mensch – 26.05.2020

Der neue Mensch – 26.05.2020

Erneuert euren Geist und Sinn! Zieht den neuen Menschen  an, der nach dem Bild Gottes  geschaffen ist ….
Epheser 4, 23f.

Nun ist es Zeit, daß wir aktiv werden. Wir sollen uns erneuern, wir sollen den neuen Menschen anziehen, Gott macht es nicht. ER will uns nicht neu anziehen, das müssen wir selber tun! Einige strengen sich zwar sehr an, aber sie machen es ohne den Geist Gottes. Menschlich gesehen mögen sie weit kommen, aber sie werden nicht nach dem Bild Gottes umgestaltet, sondern nach ihren Vorstellungen und den Vorstellungen der Kirche von einem Heiligen. Erneuert sich ein Mensch in der Kraft des Geistes, dann wird er tatsächlich Gottes Bild.
Interessant ist, daß hier vom Bild Gottes in der Gegenwartsform  geschrieben ist, nicht von einer zukünftigen Sache. Der neue Mensch ist schon geschaffen nach dem Bilde Gottes; – wir brauchen ihn nur noch überziehen.
Vor diesem Vers, und am Anfang der Erneuerung steht: Wir sollen den alten Menschen ablegen, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht; wir sollen unser früheres Leben ändern. Das ist auch eine bewußte Entscheidung, die dann täglich wiederholt werden muß. Ich will nicht meinen Begierden frönen, ich will nicht den alten Zielen von Wohlstand und Karriere nachjagen! Ich will neue Ziele, die mit denen Gottes übereinstimmen! Ich will mein altes Wesen ablegen, die Gier, die Selbstzufriedenheit, das Selbstmitleid, Lüge und Betrug, sexuelle Unreinheit, Machtstreben  ….. Alles das will ich ablegen und mit Hilfe des Geistes das neue Leben leben.
Mein Denken, mein Sinn, mein Wollen, mein Gefühl …. alles soll sich Gott unterordnen. Dazu öffne ich mich dem Wirken des Geistes Gottes. Ich suche Ihn in der Bibel und im Gebet. Ich rede mit Ihm über alles und Er zeigt mir, wo ich mich ändern kann. ER hilft mir zu vergeben. ER hilft mir, Sorgen und Ängste auf Jesus zu werfen. ER füllt mein neues Leben aus. Ja, nur so kann es gelingen: Mit Seiner Hilfe. – ER hilft gern!!

Jesus, ich liefere Dir mein Denken und meinen Sinn aus. Erneure Du  alles nach Deinen Vorstellungen, damit ich ein Abbild Gottes bin. Danke, daß Du mir Deinen Geist dazu gibst!!

Der Stärkere – 25.05.2020

Der Stärkere – 25.05.2020

Kann man einem Starken die Beute entreißen? Kann einem Mächtigen der Gefangene entkommen?
Jesaja 49, 24

Ja, es geht! Seit Jesus einen Weg in den Himmel gebaut hat, kann man frei werden! ER hat den Weg in die Freiheit gebahnt, – auch für dich und mich! Wie gut!!
Jesus ist stärker als der Starke, Er ist mächtiger als der Mächtige.
Manchmal scheint es uns, als ob das Böse triumphiert und als ob es überall über das Gute lächelt und es in den Dreck zieht. Lese ich die Nachrichten, so ziehen sehr dunkle Wolken auf, so scheint mir. Und es gibt fast keine guten Nachrichten, keine guten Tendenzen, keine echte Hoffnung. Alles scheint auf “Talfahrt“ zu sein.
Da ist es für uns wichtig, am Glauben festzuhalten. Wir müssen ihn echt umklammern und Jesu Sieg ausrufen, auch über unser eigenes Leben. ER ist ja nicht taub, sondern ganz, ganz nah. ER will ja helfen, will ja trösten, Kraft geben und uns schützen.
Darum wollen wir intensiver beten, mit mehr Ernst Sein  Wort lesen und uns den Glauben nicht rauben lassen.
Heute kam die Nachricht, daß sich über hundert Menschen bei einem Gottesdienst vor 14 Tagen angesteckt haben. Wir sind als Christen nicht vor den Attacken des Feindes gefeit! Aber wir haben Jesus, der uns überall durchbringt. Wenn der Feind auf uns schießt, so können wir uns unter Seinem Blut schützen. ER ist der Stärkste, stärker als ein Virus, stärker als jede Sucht, stärker als der Tod.
In dieser Zeit wird unser Glaube geprüft, und wir müssen trainieren, um stärker zu werden. Es wird langsam (oder ziemlich schnell) ernst. Ein lauer Glaube wird die Zeit nicht überstehen. Covid ist erst der Anfang, so ein kleines Training, um uns vorzubereiten.
Wo schlägt mein Herz? Bin ich in Ihm fest verwurzelt? Bin ich eins mit Ihm? – ER  ist der Retter und Erlöser, der mich durch alle Schwierigkeiten bringt. Halleluja!!

Danke Jesus, Du bist da! Du stehst mir fest zu Seite. Bei Dir finde ich Schutz, Trost, neue Kraft, Hoffnung und Friede. Ach HErr, es ist so gut, bei Dir geborgen zu sein!!

Mein Herz

Mein Herz

Gib mir dein Herz, mein Sohn,
deine Augen mögen an meinen Wegen Gefallen finden.
Sprichwörter 23,26

In unseren Herzen sind so viele Wünsche! Und es fällt uns schwer, unser Herz, unsere Träume, Wünsche und Gedanken wegzugeben. Es ist gar nicht alles schlecht, was so in unserem Herzen ist; aber alle eigenen Wege mag Gott nicht. Denn Er allein weiß, wo und wie wir volle Erfüllung und Befriedigung finden, wo unser Platz im Leben ist. Darum bittet Er um unser Herz; es soll gemeinsam mit Seinem schlagen.
Ich selber bin viele eigenen Wege gegangen. Sie waren nicht schlecht, aber es war auch nie das wirklich Beste. Es war viel Kampf und Selbstbehauptung, viel Unruhe und Unfrieden. Manchmal führten meine eigenen Wege in die Sünde hinein, manchmal vergaß ich meinen lieben HErrn. Doch ER hat mich gehalten und zurückgebracht zur Quelle meines Lebens. Ihm gebe ich mein Herz, das es so schlägt, wie Er es will, im Einklang mit Seinem Willen! Und ER füllt es aus, mit Seinen Wünschen, Träumen und Gedanken. Es ist wunderbar, wenn Ihm das eigene Herz gehört – und mir Seines! Lange habe ich gehadert mit meinem Gott; ich war nicht einverstanden mit Seinen Wegen mit mir. Doch nun sehe ich, daß es Seine Liebe war, die mich durch Seinen Sanftmut auf Seinen Weg brachte, an meinen Platz. Und dieser Platz gefällt mir. Lieber trockenes Brot und Seine Gegenwart, wie dicken Braten mit Kampf und Sorgen. Ich will nicht wieder tauschen und zurück und eigene Wege gehen!

Danke, Jesus, Du hast mich mein Leben lang geführt und gehalten. Ich kann nicht alles verstehen, aber ich kann Dir vertrauen, weil ich weiß: Du meinst es gut mit mir!! Danke, Du hast mich geführt zum Ruheplatz am Wasser. Du bist mein Guter Hirte. Dir soll mein Herz gehören, weil Dein Herz schon lange für mich schlägt!

Der Friedefürst – 23.05.2020

Der Friedefürst – 23.05.2020

Die Herrschaft liegt auf Seiner Schulter; man nennt Ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst  des Friedens.
Jesaja 9, 5

Das ist die Beschreibung von Jesus Christus, den Messias und Erlöser, 600 Jahre vor Seiner Geburt vom Propheten Jesaja. Wie gut Jesaja Ihn beschrieben hat! Dieser Seher konnte den Messias sehen und freute sich auf Ihn.
Heute gibt es viele Tyrannen und Diktatoren, die ihre Völker unterdrücken und sich an ihnen bereichern. So viel Ungerechtigkeit und Hunger regiert in der Welt! Nirgends gibt es einen Menschen, der so regiert, wie Jesus es gern hätte. Alle wollen befehlen, aber keiner will dienen wie Jesus. Alle wollen den Reichtum der Völker, aber sie wollen ihnen nichts schenken oder geben. Alles ist verkehrt herum, weil der Gott dieser Welt ihnen den Sinn verblendet hat und alles, sogar die besten Ansätze und Ideen ins Gegenteil verdreht. Lügen und Betrügen, hassen und töten, stehlen und bestechen, Sex nach Lust und Laune, alles gibt es in der Welt. Wie gut, wenn ein Volk nach dem Wort Gottes leben könnte! Dann wäre Friede.
In der Gemeinde soll dieser Jesus der König sein. Dort soll Friede herrschen, dort soll der Wunderbare Ratgeber, der Starke Gott, der Vater in Ewigkeit der HErr sein. Und in unseren Herzen soll Er ebenfalls König sein. Dann kann Gemeinde gelingen, dann kann es Jesu Reich sein. Leider regieren Menschen in der Gemeinde und wir sind ja auch nicht fehlerfrei. Doch durch Demut und Vergeben können wir Reich Gottes bauen, nicht durch Geld, Macht oder Stärke. Jesus soll in unseren Herzen der König sein, und auch in der Gemeinde; – das ist Reich Gottes, Friedensreich, ein Stück Himmel auf Erden.
Wir wollen uns ganz intensiv an Ihn wenden, damit Er unsere Herzen nach Seinem Bilde umgestaltet und wir wollen so in unserer Gemeinde Reich Gottes bauen. Es wird eine Arche Noah für viele Menschen, die Frieden und Rettung suchen. So will es Jesus.

Danke Jesus, Du bist der Friedefürst! In meinem Herzen schaffst Du Frieden, – laß mich ein Friedensbote sein! Bei Dir bin ich geborgen; – wie gut mir das tut!!

Ein schlimmer Tausch – 22.05.2020

Ein schlimmer Tausch – 22.05.2020

Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.
Matthäus 27, 26

Eine schlimme Geschichte. Pilatus verhörte Jesus, aber er konnte keine Schuld an Ihm feststellen. Sogar seine Frau warnte ihn, denn sie hatte wegen Jesus böse Träume. Aber am Passahfest hatte er die Gewohnheit, einen Gefangenen freizulassen. Im Gefängnis saß ein ganz übler Mann namens Barabbas. So fragte er das Volk, wen er freilassen sollte. Die Priester überredeten das Volk, Barabbas zu fordern und Jesus hinrichten zu lassen. Und so geschah es, Barabbas wurde freigelassen und Jesus wurde den Folterknechten übergeben. Schlimme Geschichte.
Doch so hatte Gott und Jesus es geplant: Jesus  sollte am Kreuz sterben. Und Barabbas sollte leben. Ein schlimmer Tausch.
Als ich das heute so überdachte, kam mir ein erschreckender Gedanke: Dieser üble Kerl, dieser Barabbas, an dessen Stelle Jesus starb, das war ich! ER nahm ja meinen Platz ein, und ich bin frei! ER nahm ja meine Schuld auf sich und ich bin gerecht! ER besiegte den Bösen für mich und erlöste mich von der Finsternis! ER besiegte den Tod für mich, damit ich nicht mehr im Tod ende! ER tat alles für mich, –  bei vollem Bewußtsein; Er tauschte den Platz! Ein schlimmer Tausch für Jesus.
Aber ein guter Tausch für mich! Und so wollte es Jesus: Ich sollte frei ausgehen, Er wollte alles tragen. ER wußte, ohne Ihn habe ich keine Chance, irgendwann einmal in den  Himmel zu kommen. Deshalb nahm Er meinen Platz ein, erlitt die Todesstrafe und erkaufte mich mit Seinem Blut. Ein guter Tausch für mich!!

Danke Jesus, daß Du das getan hast! Ja, ich glaube Dir, daß Du meine Sünde getragen hast und die volle Strafe erlitten hast. Ich bin nun frei, erlöst, gerettet!! Danke für diesen Tausch!!

Eine neue Schöpfung – 21.05.2020

Eine neue Schöpfung – 21.05.2020

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung;  das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2. Korinther 5, 17

Mein altes Auto hatte rundumerneuerte Reifen. Man hatte das abgefahrene Profil abgeschnitten und ein neues drauf geklebt. Sie sahen wunderbar aus, aber innen waren sie eben alt.
So ist es leider mit vielen Christen: Sie sind rundumerneuert, aber innerlich die alten geblieben. Die Fassade ist anders, das Reden und Denken ist nun christlich, sie lesen die Bibel und beten; – und doch ist innen drinnen alles beim Alten geblieben. Wie kann das sein??
Sie sind nicht  IN Christus, sie haben sich Ihm nie völlig ausgeliefert. Sie selber sind immer noch die Herren über ihr Leben, nicht Christus. Sie haben Heilung und Trost empfangen, und viel mit Jesus erlebt. Und dennoch gehören sie sich selber und nicht Christus. Es ist eben nur die Fassade neu, rundumerneuert, aber nicht neu geboren.
Für die neue Schöpfung ist nur das kleine Wörtchen „Ist“ wichtig: Ist jemand in Christus…  Das ist die Voraussetzung, die Bedingung dafür, eine neue Schöpfung zu sein. Das ist die Bedingung für ein Kind Gottes: In Christus sein.
Das heißt, in enger Verbindung zu Ihm zu stehen, ein Herz und eine Seele mit Ihm zu sein. Enger Austausch über alles, was uns bewegt. Kein Gegenüber: Dort Gott und ich hier; – sondern Er in uns, in unserem Herzen.
In Ihm zu sein, heißt auch: ER sitzt auf dem Thron in unserem Herzen, Er regiert, Er bestimmt, Er ist der König in mir.
Ich denke an das alte Kindergebet, was meine Mutter mit mir abends gebetet hatte (sie kannte kein anderes): Ich bin klein, mein Herz ist rein. Soll niemand drin wohnen als Jesus allein. – Es drückt wunderbar diese Liebesbeziehung zwischen mir und Christus aus.

Danke Jesus, Du wohnst in mir, in meinem Herzen! Ja, Du sollst dort der König sein. Du sollst bestimmen und ich will gehorchen, denn Du hast mich grenzenlos lieb und ich vertraue Dir. Danke, Du machst alles neu; – nicht nur  die Fassade, sondern bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele. Danke!!!

Die Vaterliebe Gottes – 20.05.2020

Die Vaterliebe Gottes – 20.05.2020

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.
1. Johannesbrief 3, 1

Gott hat uns Seine Liebe geschenkt; – das heißt, wir bekommen  sie umsonst! Wir brauchen sie nicht abarbeiten oder sonst irgendetwas tun, um sie zu erlangen, denn wir haben sie schon. Egal, wie du aussiehst, was du tust, wo du bist, wer du bist: Gott hat dir Seine Liebe geschenkt, ohne Bedingungen.
Komisch, aber gerade uns Christen fällt es schwer, das zu glauben: Liebe, ohne etwas dafür zu tun. Wir müssen uns anstrengen, gut zu sein und überall alle frommen Vorschriften erfüllen. Das ist wie eine Beleidigung für Gott, aber hat mit Glauben nichts zu tun. Und besonders, wenn wir etwas falsch gemacht haben, kommt das schlechte Gewissen und treibt uns an, es wieder gut zumachen, was aber nicht geht. So ist die Knute des Teufels, des Gesetzes, aber nicht die Knute Gottes oder der Liebe.
Ein kleiner Vergleich: Als mein Sohn etwa 1 Jahr alt war und im Kinderwagen lag, sah er mich auf einmal ganz streng und ernst an. Dann sagte er: Herr Vater, ich danke dir, daß du mich geschaffen hast. Ohne dich würde ich nicht leben. Wie kann ich es wieder gut machen? Soll ich das Auto waschen, den Rasen mähen oder was erlaubst du mir zu tun? – Ich würde in lautes Lachen ausbrechen, wenn das so Wirklichkeit wäre. Aber mit Gott reden wir so. Schlimm mit uns!
Gott ist mein Vater, so wie ich der Vater meiner Kinder bin. Sie brauchen keine Leistung bringen, damit ich sie lieb habe. Selbst wenn sie auf Abwegen gehen, liebe ich sie und helfe ihnen. Sie sind immer in meinen Gedanken. Immer denke ich, was ihnen wohl gefallen würde und im Laden kaufe  ich eine Kleinigkeit, über die sie sich freuen. Ich bin stolz auf sie, als sie laufen lernten oder allein essen konnten. Wenn sie die Windeln nicht mehr voll machten, wenn sie zur Schule kamen, wenn sie die erste Runde mit dem Auto drehten …. Ja, ich bin stolz auf sie. Und Gott ist genau so. ER ist der Vater, der sich über Seine Kinder freut, der stolz auf sie ist, der ihnen Gutes tut. ER hat die gleichen Gefühle für Seine Kinder wie ich.
Glaube Ihm endlich! Und suche Ihn, denn ein Vater mag Gemeinschaft mit seinen Kindern, mag zusammen fröhlich sein und über alles reden. ER hat dich echt lieb und will dich nah an Seinem Herzen.

Danke, Du bist mein Vater, der mich liebt!!!

Halleluja! – 19.05.2020

Halleluja! – 19.05.2020

Singt dem HErrn ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Psalm 149, 1

Es tut mit gut, den HErrn zu loben. Dann hebt sich meine Stimmung und ich bekomme einen anderen Blickwinkel. Weg von düsteren und sorgenvollen Gedanken, weg vom Blick in den Staub.
Es ist mir wichtig, daß ich Bitterkeit erkenne und ablege. Es ist mir wichtig, mal zuzuhören, was ich so denke und mit mir selber rede. Aber ich darf das nicht zu ernst nehmen, sondern muß dann gleich dagegen halten und die Worte Gottes gegen meine stellen, sonst versinke ich wieder im Morast.
Ich muß vergeben, damit ich frei von Bitterkeit bleibe und der Zorn keinen Raum gewinnt. Und dazu hilft  mir der Lobpreis.
Mein ganzes Leben sollte ein neues Lied sein, das dem HErrn geweiht ist. Ein Loblied auf Ihn, meinen  wunderbaren Retter und Erlöser.
Meine Gedanken und Gefühle müssen frei werden von Sorgen, Bitterkeit, Zorn, Depression und Schuldgefühlen. Deshalb lobe ich bewußt den HErrn, der mir überall helfen will, damit ich das neue Leben lebe und nicht im alten stecken bleibe. Ich preise Seine  Güte, weil Er mir vergibt. Ich bitte um Seinen Heiligen Geist, der Sorgen und Bitterkeit und Zorn und Selbstmitleid  und alles andere, was mich von Gott fern hält,  aufdeckt und beseitigt, wenn ich es nur zulasse. Ich reinige mich am Kreuz  Jesu von aller Schuld und danke Ihm, damit die Schuldgefühle mich nicht erdrücken. Ich lobe Ihn, weil Er der HErr ist, damit die Sorgen mich nicht erdrücken. Ich preise Ihn, weil Er hier ist, damit die Einsamkeit mich nicht überfällt.
Für alles hat Er eine Lösung im Lobpreis. Ich muß allerdings auf Seinen Wegen wandeln und auch tun, was Er sagt. Will ich nicht hören, so habe ich selber schuld, wenn ich im Morast stecken bleibe. Ne, da lobe ich Ihn lieber, überlasse Ihm meine Sorgen und gehe fröhlich an die Arbeit. Halleluja!

Danke, Du hast  mich lieb! Du bist ganz nah bei mir,  hilfst  mir in allen Dingen, auch in den kleinsten Alltagsdingen. Wie gut, daß Du mein Helfer, Retter und Freund bist!!

Zeugnis über die Liebe Gottes – 18.05.2020

Zeugnis über die Liebe Gottes – 18.05.2020

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HErr über alle,
die Ihn fürchten.
Psalm 103, 13

Als ich die Andacht über das Erbarmen des himmlischen Vaters geschrieben hatte, kam ganz schnell eine Mail einer lieben Freundin. Ich las sie mit Tränen in den Augen. Ja, so ist unser lieber himmlischer Vater!
Ich finde es so schön, daß sie sich versöhnt hat mit ihren Eltern und sie nun von Herzen lieb hat. Das ist nur möglich, weil Jesus uns beim Vergeben hilft und es real werden läßt. Das sind keine frommen Gefühle, das ist Wirklichkeit: Selbst bei so einer Vergangenheit bewirkt Jesus Vergebung und Liebe. Erstaunlich, wie unser HErr handelt, und wie viel Macht Vergebung hat.
Laß nicht locker! Auch Du kannst die Versöhnung mit den Eltern durch Jesus bekommen! ER möchte es!!

Hallo Frank, 
Ich wollte dir von ganzem Herzen für die letzte Andacht danken (die über unseren Vater). 
Seit ich bei einem Christlichen Psychologen in Behandlung bin, sind mir so einige Dinge bewusst geworden. 
Als ich deine email las, wusste ich dass Gott mir wieder ins Herz sprach, “Ich war dort!” Etwas was mir in meiner Behandlung erst jetzt bewusst geworden ist. 
Als ich um die vier Jahre alt war haben meine Eltern ein neues Haus gebaut. Kurz nach dem wir eingezogen sind, sind sie immer am Wochenende mit ihren Freunden zum Trinken weggegangen und haben mich mit meiner kleineren Schwester allein gelassen. Ich weiss noch wie ich nachts in unserem grossen, dunklen Haus sie suchen war. Manchmal bin ich weinend auf die Strasse gegangen und habe dort nach ihnen gerufen. Als sie dann nach hause kamen, hat mich mein Vater immer geprügelt. Er war betrunken. Dann irgendwann haben sie die Tür abgeschlossen, so dass ich nicht mehr raus konnte. 
Der Feind lügt gerne Kinder an! “Sei ruhig!” “Keiner hört Dich!” “Du bist eine grosse Belastung!“
Dann, viele Jahre später, und als die Stimmen des Feindes so ausgeprägt in mir waren, hab ich irgendwann eine 9 millimeter Handwaffe geladen und mich betrunken. Ich habe die Lichter im Haus ausgemacht und wollte mir das Leben nehmen. Ich hatte ja so viel versaut, meine Ehe … meine Freundschaften … mein Beruf. Und da ist mir Jesus begegnet. 
Ich wusste immer, dass er dort war, an dem dunklen Abend an dem ich alles beenden wollte. Aber erst vor kurzen ist mir klar geworden, dass der Herr auch damals bei mir war. Er war mit mir in der Dunkelheit als ich diese furchtbare Angst hatte. Er war bei mir, als endlich mein Vater nach Hause kam und mir verprügelte. Die Schmerzen, die von den Schlägen kamen, waren besser als die Angst alleine zu sein. Später, hat er mich einmal so geschlagen, dass mir das Trommelfell im Ohr platzte. Komischerweise habe ich immer noch damit Probleme wenn ich im Flugzeug sitze und nach Hause fliege. … 
Aber der Herr war auch damals bei mir. Er war dort, mein guter, liebender Vater!!!! Er sah alles und hat alles …ALLES … zu seinem Guten benutzt (und tut es immer noch!) … Ich habe keine schlimmen Gefühle gegen meine Eltern. Es war nun mal so. 
Danke, Frank! Danke dass du auf den Herrn hin hörst!!!!! Dass er dir so nahe ist und dass du ihn mit uns teilst!!!!

O Jesus, segne meine gute Freundin! Und laß sie zum Segen werden für viele! Hilf uns, unseren Eltern zu  vergeben und sie herzlich lieb zu gewinnen, damit wir selber heil werden. Danke!!!