Schuldgefühle – 08.12.2019

Schuldgefühle – 08.12.2019

… und die Wahrheit wird euch freimachen.
Johannes 8, 32

Sünde ist immer konkret. Man weiß, wann man gelogen hat. Diebstahl weiß man genau zu benennen. Aber Schuldgefühle sind so diffus, man kann sie schlecht beschreiben. Es ist wirklich mehr ein Gefühl und keine konkrete Realität. Die Leute können es auch nicht so konkret beschreiben, wie sie es empfinden. Sie haben aber vor Gott ein sehr schlechtes Gewissen und leiden sehr darunter.
Ich will ein Beispiel sagen: Die Tochter pflegt ihre kranke, alte Mutter. Und die Mutter macht ihr ein schlechtes Gewissen, denn die Tochter könnte noch dieses oder jenes tun. Dabei hat die Tochter selber Kinder zu Hause und muß diese auch noch versorgen. Diese Schuldgefühle macht die Mutter der Tochter. Und die Frage ist: Wann hat die Tochter gut für die Mutter gesorgt, wann ist es genug, oder gibt es überhaupt ein „zu gut“… – Tatsache ist, die Tochter hat die Schuldgefühle angenommen und leidet. Sie kann es der Mutter nicht rechtmachen, und den Kindern wohl auch nicht.
Ein anderes Beispiel: Ich bin schlecht. Gott kann mich nicht liebhaben. Keiner hat mich lieb. Ich muß sehr schlecht sein. Das kommt oft von einer lieblosen Kindheit. Mutter hat nur gedroht, aber selten geschmust oder dem Kind gesagt, daß sie es lieb hat. Da wächst dieses Selbstbild von allein …..
So leiden wir unter Schuldgefühlen und finden oft selber die Ursache nicht. Wir brauchen die Hilfe guter Freunde, um dieses Gedankengut zu enttarnen, dieses Netz, in dem uns der feind gefangen hält. Und dann brauchen wir Befreiung und ein neues Denken über uns und die anderen.
Wie gut, daß Jesus uns dabei helfen will. Die Wahrheit über uns und über Jesu Liebe und Erlösung macht uns frei!
Der Zusammenhang dieses Verses ist interessant. Die Bedingung dafür, daß die Wahrheit uns freimachen kann, ist: Bleibt in mir! – so sagt Jesus. In Ihm und Seinem Wort bleiben, meint einen engen Kontakt zu Jesus zu haben und in Seinem Wort zu lesen, bzw im Gespräch mit Ihm sein und Ihn hören.
Dann erkennen wir die Wahrheit, wie sehr Gott uns lieb hat, wie tief die Erlösung Jesu geht, was Er durch die Vergebung alles bewirkt, wie Sein Geist uns gestaltet …. Es ist herrlich, wenn so ein unfreier, niedergedrückter Mensch wieder zum Leben erwacht und fröhlich und frei wird! Es ist ein Prozeß, der Schritt für Schritt abläuft. Aber Jesus hat angefangen, Er wird den Prozeß auch beenden.

Danke, Du hast mich lieb! Du erlöst mich auch von dummen, gelogenen Gefühlen! Decke die Lügen  auf und heile mein Denken! Danke, Jesus!!

Römer 1,16

Römer 1,16

Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Römer 1,16

Das Evangelium ist eine große Kraft Gottes! Es rettet jeden, Paulus weiß es selber ganz genau. Denn er war ein Feind Gottes gewesen und verfolgte die Christen, warf sie ins Gefängnis oder ließ sie steinigen, wie den Stephanus. Paulus weiß, wie groß die Kraft des Evangeliums ist! Denn er glaubte nun an den HErrn Jesus Christus. Dieser Glaube setzte ihn in Bewegung und überall auf der Welt verkündetet er dieses Evangelium: Der aus Glauben Gerechte wird leben! Wer glaubt, wird gerettet! Egal, wie groß deine Trennung von Gott ist, egal, was gestern gewesen ist: Wenn Du glaubst, wird Gott Dich retten.
Jesus sagt dazu: Wie du geglaubt hast, so soll es geschehen. Unser Glaube bestimmt unser Leben, Denken, Handeln und Fühlen. Wenn ich morgens aufstehe und nur schlimme Gedanken denke und nur schlimme Dinge für den Tag erwarte, so wird der Tag bestimmt viel Schweres bringen. Wenn ich mir einrede, alles sind sie gegen mich, so wird es kommen: Alle haben etwas gegen mich. Wenn ich an Horoskope und Träume glaube, so werden sie sich irgendwie erfüllen; meistens sind es negative Dinge. Wenn ich aber von Gott, dem Vater, nur Gutes erwarte, wird eben Gutes mir widerfahren. Wenn ich mich auf Jesus verlasse, so verläßt ER mich nicht. Wenn ich auf Jesu Rettung warte, so wird ER mich retten. Ja, es kommt so, wie ich glaube. Der Glaube ist eine Kraft Gottes: Ich werde aktiv, weil ich glaube, und Gott wird handeln, weil jemand an Ihn glaubt und sich auf Ihn verläßt. Ja, ich will glauben an die Kraft, Liebe und Barmherzigkeit Gottes! Und ich will sehen, wie Gott Rettung bewirkt, und dann will ich IHN preisen, Ihn, meinen HErrn!

Danke, Vater, Du hast mich gerettet und wirst mich immer wieder aus jeder Not retten. Ich will Dir vertrauen und mich darauf verlassen, daß Du da bist und daß Du der HErr über jede Situation bist. Vergib mir, manchmal ist mein Glaube sehr wackelig; – bitte, stärke meinen Glauben und mein Vertrauen! Heute will ich große Dinge von Dir erwarten!

Konkrete Sünde – 07.12.2019

Konkrete Sünde – 07.12.2019

Darum bekennt einander eure Sünden, und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.
Jakobus 5, 16

Hat jemand etwas falsch gemacht, gelogen oder betrogen, so kann er es bereuen und um Vergebung bitten. Gott gewährt sie ihm, denn Er sieht das Herz an und Er akzeptiert Jesu Opfer am Kreuz. Ist es schwere Sünde, an die der feind uns immer wieder erinnert, so ist es gut, sich einen zuverlässigen, treuen Zeugen zu suchen und in seiner Gegenwart die Schuld zu bekennen. Der Zeuge spricht ihm die Vergebung zu. Damit ist die Macht des feindes beendet und es macht sich sofort tiefer Friede, Freude und Gewißheit der Vergebung breit. Beichte nennt man das und ist ein hochwirksames Instrument gegen den Verkläger und gegen unseren Stolz.
Leider gibt es nicht viele verschwiegene Christen, an die man sich wenden kann. Aber Gott wird sie uns zeigen, wenn wir aufrichtig darum bitten.
Der Vers oben meint nicht, daß wir unsere Sünden vor der versammelten Gemeinde bekennen sollen, womöglich noch mit allen intimen Details. Da ist viel Schaden entstanden und sind viele Wunden gerissen worden, die nur schwer wieder heilen.
Vergebung wirkt Wunder bei konkreten Sünden. Die Last ist dann wirklich sofort weg. Konkrete Sünde erfordert immer ein konkretes Gebet, in dem der Name der Sünde genannt werden muß. So ein allgemeines Sündenbekenntnis ist auch gut, aber oft nicht ausreichend. Wir verstecken uns nur gern dahinter, um nicht konkret werden zu müssen. Wir müssen leider unseren Stolz besiegen und uns beugen. Wie schon alle Christen zuvor sind auch wir elende Sünder, zu allem fähig, und vieles haben wir leider schon vollbracht. Nur die Gnade Jesu hält uns! – Das bekennen wir bei der konkreten Bitte um Vergebung.
Wie gut, daß unser HErr für uns am Kreuz starb, obwohl Er wußte, daß wir als Menschen zu allem fähig sind und uns viele Male versündigt haben! Es ist erstaunlich, daß ich mit zunehmendem Alter die Vergebung immer dringender brauche. Paulus, der große Apostel, kannte es wohl, denn er sagte von sich: Ich bin der größte Sünder! Er sagte das nicht über die Vergangenheit, sondern über die Gegenwart. Er schrieb es gegen Ende seines Lebens. Er wußte: Ohne Vergebung geht nichts. Sie ist das Wichtigste, um mit Gott im Reinen zu leben.

Danke Jesus, Du hast mich lieb und deshalb hast Du mir meine Schuld und mein Versagen vergeben! Immer wieder muß ich zu Dir kommen und Dir mein Versagen bekennen. Und Du bist treu und zuverlässig und vergibst mir. Wie groß Du bist, wie unendlich Deine Liebe! Danke, HErr!!

Andacht

Andacht

Es ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.
Hebräerbrief 13,9

Gott möchte, daß wir ein festes Herz haben und uns nicht durch alles mögliche beunruhigen lassen. Der feind spielt uns immer wieder irgendwelche Bedrohungen vor, damit wir vor Angst und Sorgen vergehen. Aber dann sind wir sicher keine fröhlichen Zeugen Christi! Dann ist unser Vertrauen zu Jesus zerstört. Worauf höre ich? Gott hat mir viele Zusagen gegeben. Doch jedesmal kommt der feind, so wie bei Adam und Eva, und fragt: Ja, sollte Gott wirklich gesagt haben …? Sollte ER es auch so gemeint haben? Und wir fangen an, alles in Frage zu stellen. Ja, der feind kennt uns recht gut und weiß, wie er uns von Jesus wegbringen kann!
Es ist gut, ein festes Herz zu haben! Dann regieren uns nicht mehr die verschiedenen Meinungen und Stimmungen, die Gefühle oder die Begierden, sondern unser Herz wird regiert von Ihm, der sich nicht ändert. Es ist Gnade, die das bewirkt. Darum wollen wir ständig zu Seinem Gnadenthron gehen und unser Herz in Seiner Gegenwart beruhigen. ER ist stärker wie alle Mächte! Er hat das letzte Wort!!

Ja Jesus, ich will mich festhalten an Dir und Deinen Zusagen! Ich will nicht wie ein Stück Holz im Ozean hin und her getrieben werden, sondern fest auf einem Felsen stehen; – Du bist der Fels! Danke, ich kann mein Herz in Deiner Gegenwart beruhigen und Du machst es fest durch Gnade. Du bist der HErr, der mich lieb hat und der immer das letzte Wort hat!

Licht und Finsternis – 06.12.2019

Licht und Finsternis – 06.12.2019

Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! … Was haben Licht und Finsternis gemeinsam?
2. Korinther 6, 14

Echt starke Worte, das packt mich! Als ich heute in der Versammlung war, sah ich mir die Menschen alle der Reihe nach an und stellte fest: In einigen, sogar in einigen Christen, ist Finsternis. Und andere sind total gleichgültig, die merken nichts, sind immun gegen das Wirken des Geistes Gottes, – ebenfalls Christen und Nichtchristen gleich. Es sind nur einige, aus denen das Licht strahlt.
Wie kommt das? Warum ist alles so finster? Warum scheint die Finsternis sogar die Christen zu regieren? Was ist hier gemeint mit der Finsternis? Hat Jesus sie nicht besiegt??
Ich weiß, dass einige von der Sucht beherrscht werden. Sie sind nicht frei, sondern in der Finsternis. Egal ob Alkohol, Sex oder andere Abhängigkeiten vorliegen. – Jesus will Licht bringen! ER befreit!!
Andere haben Depressionen, schlimme, schlechte, finstere Gedanken. Alles ist schlecht, böse, schlimm. Es hat alles keinen Sinn und kein Ziel, am Ende wartet sowieso das kalte Grab. Wozu sich anstrengen? Wozu sich freuen? Wozu singen? Es gibt keinen Grund dazu. Am besten, selber Schluß mit diesem Elend machen. – Jesus besiegt diese Finsternis und gibt ein neues Denken!!
Einige haben böse Träume oder Vorahnungen. Auch davon will Jesus befreien.
Ich selber bin ein Nörgler und Miesepeter. Wenn ich morgens aufstehe, fange ich entweder an zu meckern oder zu danken. Es ist meine Entscheidung. Halte ich mich an Gottes Wort, wende ich mich zu Jesus, so bestimmt Lob und Dank den Tag. Ich muß das jeden Morgen bewußt entscheiden, – das geht bei mir nicht automatisch, es ist immer ein kleiner Kampf.
Halte ich mich  an Jesus, so ist es Licht. Überlasse ich mich dem Meckern und den bösen Gedanken, so ist der Tag finster, der Böse jubelt und regiert. Doch was habe ich mit ihm zu tun? Ich gehöre Jesus, ich gehöre dem Licht!!

Ja Jesus, Dir will ich nachfolgen, denn Du bist Licht, Hoffnung, Freude, Friede! Ich will mit der Dunkelheit nichts zu tun haben! Ich halte mich zu Dir, klammere mich an Dich, denn Du hast mich lieb und hältst mich in Deiner starken Hand. Wie gut Du zu mir bist!!!

Noch ein paar starke Verse aus unserem Kapitel:
Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes, denn Gott hat gesprochen: Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte, und sondert euch ab, spricht der HErr, und faßt nichts Unreines an. Dann will ich euch aufnehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein.  – (Was für herrliche Verheißungen!! Danke Jesus!!)

Das Zentrum – 05.12.2019

Das Zentrum – 05.12.2019

Jesus sagt zum Pharisäer:
Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.
Lukas 7, 47

Jesus ist zu Gast beim Simon, dem Pharisäer. Da kam eine große, stadtbekannte Sünderin, goß kostbares Öl auf Jesu Füße, vergoß Tränen und trocknete sie mit ihrem Haar. Simon sah das mit Verachtung. Doch Jesus sagte ihm: Du hast mir zur Begrüßung keinen Kuß gegeben, du hast mir kein Wasser zum Waschen der staubigen Füße gegeben, du hast mir das Haupt nicht mit Öl gesalbt. Aber sie wäscht meine Füße mit ihren Tränen, küßt sie und trocknet sie mit ihren Haaren, sie salbt mich mit kostbarem Öl. Deshalb sage ich ihr: Deine Sünden sind dir vergeben, geh in Frieden, dein Glaube hat dir geholfen! – Und Simon mußte Ihm Recht geben. Er freute sich nur auf eine spannende Diskussion, aber die Fragen des Lebens spielten woanders ….
Die Frau liebte Jesus über alles. Ihr war die schwere Sünde vergeben! Sie konnte jubeln und jauchzen, denn die schwere Last war weg. Sie war wieder fröhlich wie ein kleines Mädchen, voller Lust zu Leben, voller Hoffnung, – einfach ein neuer Mensch.
Simon hatte Umkehr nicht nötig, er war ja schon fast perfekt. Zwar waren da noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, aber man war ja Mensch und nicht Gott. Er war recht zufrieden mit sich.
Gott sagt: Die Gnade gehört dem, der sie braucht, nicht denen, die ohne Gnade schon gut sind.
Gottes Freunde sind die Sünder, die sich an die Brust klopfen und weinen, die sich kaum dem heiligen HErrn nahen mögen. Die Gerechten, Pharisäer, die Alles-Wisser und Alles-Könner, die Sittenwächter und die Tugend-Geier, die mag Er nicht!
Das Kreuz ist die Mitte des Evangeliums.

Danke Jesus, daß Du mir vergeben hast! Ja, ich brauche die ständige Vergebung, – ich kann mich nicht selber erlösen, die Sünde sitzt zu tief in mir drinnen. Halte mich, damit ich nicht wieder stürze! HErr, ich brauche Deine Gnade!!

Gott ist die Liebe!!!!

Gott ist die Liebe!!!!

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
1. Korintherbrief 13,4-8

Gott ist die Liebe!!!!

Wenn ich mir die Nachrichten ansehe, dann fällt es mir manchmal schwer zu glauben, daß Gott die Liebe ist. So viel Leid, Tod, Krieg und Zerstörung! Und doch ist Gottes Liebe stärker als alles andere. So wie nach der Nacht der Morgen kommt und das Licht die Dunkelheit vertreibt, so wie es nach einem langen, düsteren Winter wieder Frühling wird, so wie kleine Blumen den Beton und Asphalt durchbrechen, so wie der Tod durch die Auferstehung besiegt wird, so sicher ist: Gott, der liebende Vater, ist die stärkste Macht! So viele Menschen flüchten vor dem Chaos, der Sinnlosigkeit und dem kalten Eigennutzdenken der Industrie, Politik und Religionen zu Jesus. Alle anderen Werte vergehen, doch Jesus bleibt. In Ihm finden wir, was wir suchen: Den Ruhepol unseres Herzens, den Sinn unseres Lebens, die Freude im Leid und das Ziel unseres Weges. Jesus ist die sichtbar gewordene Liebe Gottes. An Ihn dürfen wir uns immer wenden. ER allein erfüllt diese Beschreibung der Liebe; – ich kann nicht so lieben wie ER, auch wenn ich noch so gute Vorsätze habe. Jesus ist langmütig und gütig, ER prahlt nicht und ereifert sich, ER sucht nicht Seinen, sondern meinen Vorteil, ER läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt mir das Böse nicht nach. ER freut sich nicht über das Unrecht, sondern über die Wahrheit. ER erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Seine Liebe hört niemals auf.

Danke, Jesus, Du selber bist die Liebe! Du hoffst für mich das beste, Du trägst mir nichts nach, Du erträgst meine Fehler, Du glaubst und vertraust mir, – Deine Liebe zu mir kann niemand und nichts beeinträchtigen! Staunend stehe ich vor Dir und kann es kaum fassen, wie stark Deine Liebe zu mir ist. Ja, in Dir bin ich vollkommen sicher und geborgen, in Dir finde ich, was ich suche.

Segen und Fluch der Arbeit – 04.12.2019

Segen und Fluch der Arbeit – 04.12.2019

Gott, der HErr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und hüte.
1. Mose, Genesis 2, 15

Gott hatte den Menschen erschaffen und ihn als Herrscher über alles gesetzt. Er sollte das Paradies bebauen und alles entwickeln, was in der Schöpfung versteckt war, und er sollte das Paradies hüten, damit alles gut wird.
Doch durch die Rebellion gegen Gott wurde der Mensch ein Sünder. Und die Sünde hat als Folge, dass auch die Arbeit verflucht ist: Dornen und Disteln läßt er dir wachsen (auf dem Ackerboden), im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen.
So ist es bis heute geblieben: Der Mensch versucht, sich die Schöpfung untertan zu machen und alle Geheimnisse zu ergründen. Aber die Arbeit ist schwer und viele, viele Menschen müssen schwerste Arbeit leisten, um überhaupt etwas zu essen zu haben. Sicher, es gibt einige, die haben eine gute Arbeit und sind damit glücklich. Aber die meisten arbeiten für einen Hungerlohn und die Arbeit selber ist zutiefst eintönig, ermüdend und unbefriedigend.
Das ist die Folge der Sünde. Der feind mischt mit, indem er viele „Störungen“ und sogar Katastrophen bewirkt. Der Mensch beutet den Menschen aus und läßt den Armen kaum am Leben.
Jesus ist gekommen, um uns von dem Fluch zu befreien. ER ist die Erlösung von der Sünde und Er beseitigt auch den Fluch, der auf der Arbeit liegt.
Im Neuen Testament finden wir einige Anweisungen: Seid fröhlich! Seid dankbar für alles, auch für die Arbeit! Gott sorgt für euch! Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den HErrn, strengt euch an, damit ihr Ihm zur Ehre lebt!
Das Danken verändert uns selber und wir finden Freude an der Arbeit. ER sorgt für uns, und es geht mit uns immer besser. Sogar die Arbeit, die wir zu tun haben, wird besser. Unsere Freude steckt an, und die Atmosphäre auf der Arbeit wird besser. ER will uns nicht AUS der Arbeit retten, sondern uns IN der Arbeit segnen. Ihm ist es wichtig, was und wie wir arbeiten, ob als Faulpelze, Meckerpötte oder als zuverlässige, treue Mitarbeiter. ER hat viel Segen für die, die Ihm vertrauen und nachfolgen. Seid gesegnet in Ihm! Denn Er kann jede Situation grundlegend ändern.

Danke Jesus, für meine Arbeit! Ich will sie fröhlich, dankbar und ernsthaft verrichten. Du traust es mir zu. Mit Dir zusammen wird sogar die langweiligste und schwerste Arbeit ein Segen. Du bist wunderbar, denn Du änderst alles. Danke!!

Matthäus 11,28ff

Matthäus 11,28ff

Jesus sagt:
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.
Matthäus 11,28ff

Jesus bietet uns einen feinen Tausch an: ER möchte uns alles abnehmen, was uns bedrückt! Und dafür gibt ER uns Sein Joch und Seine Last.
Manchmal ist es für uns schwierig, Ihm unsere Last, Belastung und Bedrückung zu geben. Wir halten sie nämlich krampfhaft fest. Eine der schwersten Lasten sind die Ungerechtigkeiten, die uns angetan wurden. Manche halten wir ein Leben lang fest und denken immer wieder daran und lassen uns immer wieder in diesem Strudel von Bitterkeit, Rachegedanken und Selbstmitleid einfangen und runterziehen. Wie kann Jesus uns die Last abnehmen, wenn wir sie festhalten? ER will, daß wir uns entscheiden. Geben wir Ihm unsere Last? Ist es unsere Entscheidung zu vergeben und Ihm die Rache und Gerechtigkeit zu überlassen? Und wenn der feind uns wieder an all die alten Geschichten erinnert, bleiben wir standhaft und berufen uns auf unsere Entscheidung? Dann erst kann die schmerzhafte Erinnerung langsam verblassen und Jesus kann unser Herz heilen. Erst dann hat ER unsere Belastung und wir können erst dann Seine Last auf uns nehmen.
Seine Last ist die Liebe zu den Verlorenen. ER will uns mit Seiner Barmherzigkeit und Erbarmen füllen, so daß wir Seine Gefühle empfinden und Seine Wege gehen und Seine Taten für die Verlorenen tun. ER will uns freimachen, damit wir mit Ihm zusammen Seine Werke der Liebe tun. Solange wir nur uns selber im Blick haben, sind wir nicht frei für Ihn. Sieh dir die Christen an, die wirklich frei von sich selber geworden sind, wie fröhlich, standhaft und sicher sie durchs Leben gehen! Denn ER ist ihr Versorger, ihre Freude und ihr Fels, auf dem sie sicher stehen.

Danke, Jesus, Du machst wirklich frei! Du nimmst mir meine Bedrückung und Belastung, wenn ich auf Dich höre. Du heilst mein Herz von Bitterkeit und Rachegedanken und machst es leicht und fröhlich. Du richtest meinen Blick auf den Vater, der für mich sorgt und auf andere Menschen, die Dich brauchen. Du machst mich frei, für Dich zu leben!

Vergebens gelebt – 03.12.2019

Vergebens gelebt – 03.12.2019

Gott sprach zu ihm:
Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?
Lukas-Evangelium 12, 20

Es gab einen Erbstreit und man fragte Jesus nach Seiner Meinung. ER sagte: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt. – Und Er erzählte ein Gleichnis: Ein großer Bauer hatte eine sehr gute Ernte. Er überlegte, was er damit tun sollte und entschloß sich, Kornspeicher zu bauen, damit er Vorräte für viele Jahre hat. Dann kann er sich ausruhen, essen und trinken und sich des Lebens freuen. Doch Gott hatte einen anderen Plan …
Ich kannte einen Mann, einen feinen und zuverlässigen Menschen. Doch eines Tages war er am Boden zerstört. Er hatte alles in seinen Betrieb investiert, und ihn mit viel Arbeit großgemacht. Seine Kinder hatten eine gute Ausbildung bekommen und seine Frau brauchte nicht arbeiten. Sie hatten ein großes Haus. Doch dann merkte er, die Kinder verachten ihn. Und, noch schlimmer, die Frau hatte schon jahrzehntelang einen Liebhaber. Ja, wofür hatte er gearbeitet und sich sein Leben lang angestrengt?
So ergeht es uns auch als Christen: Am Ziel vorbei gelebt, auf das falsche Pferd gesetzt, gescheitert.
Wenn wir den HErrn vor lauter Arbeit aus den Augen verlieren, ist unser Leben umsonst. Am Ende sagt Er zu uns: Ich kenne euch nicht, ihr habt mich auch nicht gekannt.
Im Himmel wird ein Film gezeigt über mich und mein ganzes Leben. Alle Worte, Gedanken und Gefühle werden sichtbar. Aber die ganzen schlechten Stellen sind herausgeschnitten, dank Jesu Vergebung. Und was bleibt übrig? All die Arbeit, die ich ohne Jesus getan habe, ist weggeschnitten. All meine eigenen Bemühungen und Sorgen sind weg. Mein Geld ist sowieso weg und alles, wofür ich gearbeitet habe. Was aber bleibt? Das sind die Stunden, die ich mit Jesus verbracht habe; – in der Stille oder in der Zusammenarbeit mit Ihm, beim Abwasch oder im Beruf. Verliere Ihn nicht aus den Augen vor lauter Arbeit!!! Sonst lebst du vergebens ….

Ja Jesus, dieser Tag gehört Dir. Ich will mit Dir zusammen sein, mit Dir alles besprechen und arbeiten, daß es Dir Ehre macht. Für Dich allein lebe und arbeite ich. Danke, daß Du bei mir bist!!