Ergriffen von Barmherzigkeit – 22.11.2019

Ergriffen von Barmherzigkeit – 22.11.2019

Jesus erzählte:
Ein Mann wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. … Als der Mann aus Samarien ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goß Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. …
Lukas-Evangelium 10, 30.33f

Ich fange an, ein Buch über die Slums in Kalkutta, Indien, zu lesen. Es überwältigt mich, mit welcher Hingabe, Liebe und Barmherzigkeit die Boten Jesu dort arbeiten. Sie fürchten nicht den Tod durch Infektionskrankheiten oder Gewalt, sie trotzen der Hitze und Luftfeuchtigkeit, der eigenen Schwäche und dem Schlafmangel. Mutig suchen sie Menschen, die ihre Hilfe brauchen und lassen sie nie allein. Echte Boten Jesu! Dort war Mutter Theresas Wirkungsplatz, und dort wirkte Mark Buntain, von dem ich lese: „Ergriffen von Barmherzigkeit“.
Als ich das erste Kapitel las, ging es mir durch den Kopf: Genau so hat Jesus mich lieb, genau so ist Jesus ergriffen von Barmherzigkeit, genau so sucht Jesus mich und sucht einen Weg, um mich zu erlösen. – Welch eine Liebe Er zu mir hat! Ich kann es gar nicht nachvollziehen ….
Und doch ist es so: Als ich Ihn noch gar nicht kannte, ging Er mir nach und hielt Seine starke Hand über mir. ER bewahrte mich. ER sorgte dafür, daß die Sehnsucht nach Gott in meinem Herzen stark wurde. ER ließ die Dinge so geschehen, daß ich Ihn früh finden konnte, bevor ich im Morast versank. ER führte mich mein Leben lang, auch wenn ich manchmal auf eigenen Wegen ging. Wenn ich mir mein Leben ansehe, dann muß ich sagen, trotz meiner Schwächen und Fehler: Sein Banner über mir heißt Liebe.
Es ist wunderbar, wenn der HErr mit Seinem Wundbalsam die kranken Herzen berührt und heilt. Es ist wunderbar, wie der HErr uns beiseite nimmt und Ruhe schenkt zur Genesung. Wie Er uns zur Herberge trägt, und Heilung gibt, bis wir wieder selber laufen können. Wie Er für alles sorgt; – „Kleingeld“ ist kein Problem für Ihn.
Diesem HErrn, Jesus Christus, will ich dienen und Ihm gehören. ER ist ergriffen von Barmherzigkeit für mich. Vertraue dich Ihm ganz an, Er hat dich unendlich lieb!!

Ja Jesus, Dein Banner über mir heißt Liebe. Du siehst mein ganzes Leben mit Liebesaugen, streichst die Schuld, vergißt das Versagen und machst alles wieder neu. Jeden Morgen steht Deine Gnade wieder neu über meinem Leben. Wie gut Du zu mir bist!!

Die Lügen des feindes – 21.11.2019

Die Lügen des feindes – 21.11.2019

Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.
Jesus, in Lukas 16, 31

Dies sagt Jesus am Schluß vom Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus. Der Reiche kommt in den Abgrund. Dort sieht er den armen Lazarus im Schoße Abrahams liegen und er erkennt, wie böse sein Leben war. Er bittet Abraham, Lazarus zu seinen Brüdern zu schicken um sie zu warnen; er denkt, wenn jemand von den Toten zurückkommt, wird man ihm Glauben schenken und umkehren. Aber Jesus weiß, wie wir Menschen sind und weiß, es ist zwecklos.
Wenn jetzt wirklich jemand von den Toten aufersteht, so werden sie sagen: Er war nur scheintot. Oder: Es war ein Trick, da lag ein Schauspieler im Sarg. – Sie werden das Offensichtliche nicht glauben, denn sie wollen es nicht wahr haben. Es ist zwecklos, mit diesen Menschen zu diskutieren; – vielleicht wird aber unser Zeugnis über unser Leben mit Jesus nicht vergebens sein. Die Menschen legen sich Märchen und pseudowissenschaftliche Behauptungen zu, die man glauben muß. Nicht nur in Bezug auf die Sexualität, sondern auch im Bezug auf Gott, die Schöpfung, die Naturgesetze und unseren Glauben und uns als Gläubige. Man ist dagegen, mit aller Kraft, gegen allen Verstand, aber von ganzem Herzen. Fremdgesteuert sind diese Menschen, verblendet vom Fürsten der Welt und seinen Lügen.
Aber wir Christen sind leider auch so: Wir glauben das, was wir gelernt haben. Tradition und Religion nenne ich das. Wir lesen die Bibel durch diese Brille. Es gibt einige Dinge in der Bibel, die wir überhaupt nicht lesen, sehen oder verstehen. Dadurch entgeht uns ein großer himmlischer Schatz. – Und der feind, der Vater der Lüge, freut sich.
Willst du das Evangelium wirklich verstehen, dann vergiß alles, was du gelernt hast, vergiß alle Interpretationen und Kommentare. Werde wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal von Jesus liest. Bitte den Heiligen Geist, dir die Augen zu öffnen. Und du wirst merken, wie die Buchstaben lebendig werden. Dein Leben kommt zu einer größeren Vollendung. Die himmlischen Schätze gehören bald dir.

Danke Jesus, für Deinen Heiligen Geist! Sende uns Deinen Geist, damit wir Dein Wort neu verstehen, in seiner ganzen Fülle! Mach uns zu Kindern, einfältig und naiv, und fülle uns mit Deiner Weisheit, damit wir das Evangelium erkennen!

Mein Leben – 20.11.2019

Mein Leben – 20.11.2019

Die Rechte des HErrn ist erhoben,
die Rechte des HErrn wirkt mit Macht!
Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des HErrn zu verkünden.
Psalm 118, 17f.

Ja, die Rechte des HErrn ist erhoben und Er wirkt mit Macht! Sonst wäre ich längst gestorben. Aber ich lebe, ich lebe immer noch! Und warum? Wozu? Was ist mein Ziel, was ist der Grund, wofür ich lebe?
Ich will Ihn preisen und Ihm danken. Das ist ein Lebenszweck. Und der andere: Wie sollen andere Menschen von der Gnade und Liebe Gottes in Jesus erfahren, wenn ich es ihnen nicht sage und zeige?
Ich muß die großen Taten des HErrn verkünden, das ist der Grund meines Lebens.
Dafür brauche ich mich nicht verkrampfen oder fanatisch werden. Ich kann alle schönen Dinge hier im Leben genießen. Aber Egoist darf ich nicht werden. So nach dem Motto: Hauptsache, mir geht es gut! – Nein, solche Menschen kann Gott in Seinem Reich nicht gebrauchen.
Weil ich Jesu Liebe verkünde, weil ich Ihn verkünde, darum ist der Herr der Welt ziemlich böse. Er will mich zerstören, wenn er es könnte. Doch Jesus selbst hält mich in Seiner starken Hand. Die Rechte des HErrn ist erhoben, sie wirkt mit Macht! – der feind tobt und wütet, und viele Dinge gehen kaputt, doch siegen kann er nicht. Er streut viele böse Gerüchte und die Menschen reden schlecht über mich. Ich kann mich nicht wehren, aber in Ihm finde ich Geborgenheit. Die Rechte des HErrn wirkt mit Macht!
Auch wenn ich alt und gebrechlich geworden bin, so werde ich dennoch nicht sterben. Denn Er will mich am Leben halten, damit ich Seinen Namen verkünde. Die Rechte des HErrn wirkt mit Macht!
Ich könnte allem schnell entrinnen, wenn ich Jesus vergessen könnte. Dann gäbe der feind Ruhe. Aber wie sollte ich den vergessen, der mich so sehr liebt?
Ach mein Kind, komm, und berge dich am Herzen des HErrn Jesu! ER hat Trost und Wundbalsam für das schmerzende Herz. ER hat Worte der Liebe, Zuwendung, Anteil. ER, unser HErr, ist die Liebe in Person. Vertraue dich Ihm an.

Danke Jesus, daß ich Dich gefunden habe! Bei Dir geht es mir gut, denn Dein Trost erquickt meine Seele! Auch wenn alles in Scherben fällt, so bist Du doch da und hältst mich fest. Ja, bei Dir bin ich geborgen und sicher. Danke!!!

Mein Opfer – 19.11.2019

Mein Opfer – 19.11.2019

Ehre den HErrn mit deinem Vermögen,
mit dem Besten von dem, was du erntest.
Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn,
deine Fässer laufen über von Wein.
Sprüche 3, 9

Als ich das heute las, wurde ich ganz froh, – ich geriet vollkommen aus dem Häuschen, so freute ich mich! Denn es erinnert mich ans Abendmahl: Brot aus Korn und Wein. Und an Psalm 23: „Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt, du füllst mir reichlich den Becher.“
Früher habe ich den HErrn geehrt und Ihm 10% gegeben. Einige Zeit sogar 20%. Doch der HErr machte mich nicht zum Millionär. Wir hatten immer gerade genug zum Leben aber nie so richtig überfließend, richtig reich waren wir nie. Da dachte ich mir, da ist irgend etwas verkehrt mit den 10% und kümmerte mich nicht mehr so genau darum. Manchmal waren es 5% und manchmal 15%. Bis ich eines Tages verstand, das man mit dem HErrn nicht Handel treiben kann. Ich gebe Ihm dies und Er gibt mir das. Alles von Ihm ist Gnade, und Er teilt jedem zu, wie Er es möchte! Jedenfalls kann man den Vers oben nicht so verstehen: Ich gebe Ihm einiges und Er muß dann Segen über mich ausschütten in finanzieller Form.
Ne, das ist viel, viel zu kurz gegriffen.
ER will das Beste von mir und mein Vermögen: Das bin ich selber, und das ist mein ganzer Besitz. Ich, mit allem, was mir gehört. So ist es gemeint. In Römer 12, 1 ist es beschrieben.
Und dann kommt wirklich die ganze Fülle Gottes auf mich: Sein Heiliger Geist und das Wort (= Jesus, das lebendige Wort, das Weizenkorn, das in der Erde stirbt, das Korn vom Säemann ….). Was will ich denn mehr? ER mit Seiner ganzen Fülle lebt in mir, wenn ich Ihm alles gebe (sogar meine Schuld und Versagen). Ja, Er soll mein HErr und König sein, Er soll mich vollkommen ausfüllen, Er soll mein Leben regieren! Der HErr vollbringt Wunder des Lebens in mir und durch mich ….. wie soll ich das alles begreifen? Es ist fast zu viel für mich kleinen Menschen ….

Danke Jesus, Du hast den Weg zum Segen und zur Gnade freigemacht! Nun regnet Deine Liebe wie ein warmer Frühlingsregen auf mich herab. Wie gut ist es, mit Dir zu leben!!

PS: Es ist gut, wenn wir finanzielle Verpflichtungen eingehen und zu unserem Wort stehen. Die Gemeinden und Werke brauchen unseren festen Beitrag. Aber es ist kein gesetzliches Muß. Besprich es mit dem HErrn, wem Du wieviel geben sollst. Und so tue es auch.

Das Wort Gottes – 18.11.2019

Das Wort Gottes – 18.11.2019

Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch.
Kolosser 3, 16

Wir brauchen das Wort Christi, denn es sind Worte des Lebens! Wir brauchen es für unseren Glauben, damit wir wissen, an wen und was wir eigentlich glauben, und wir brauchen es für unser tägliches Leben, für alle Fragen des Alltags, wie wir leben sollen, was gut und was schlecht ist, wie wir uns entwickeln wollen, worauf wir achten sollen ….. Das Wort Christi ist in jeder Beziehung wichtig für uns. Es gibt Orientierung, baut uns auf, stärkt uns, macht Glauben konkret, hilft beim Beten, vertreibt die Einsamkeit, macht Mut, gibt Freude, hilft in der Heiligung, gibt uns die Gewißheit der Vergebung und des ewigen Lebens ….. Ach, es gibt so vieles, warum wir das Wort brauchen!!!
Es tut gut, wenn wir uns in den Versammlungen über das Wort austauschen; – das gibt neue Denkanstöße. Wenn wir Zeugnis ablegen und hören, wie Jesus im Leben wirkt; – das stärkt den Glauben!
Es tut gut, in der Stille die Bibel zu lesen. Da bekommt der Tag Orientierung und man ist kein Stück Treibholz im Ozean, umhergetrieben von den vielen Meinungen der Leute und Medien. Durch dieses Leben macht Gott mir Dinge wichtig, auf die ich allein nie kommen würde. Ja, Er redet durch die Bibel!
ER hat Seine Boten überall auf der Welt. Manchmal sprechen sie ein Wort des HErrn in unser Leben hinein und das ist oft Erlösung und Befreiung. Wie wichtig sind diese hörenden Boten Gottes! Ich habe viel Segen, Befreiung und Hilfe durch sie in bestimmten Situationen bekommen.
Das Wort Gottes ist so vielfältig. Es ist wie ein großer, strahlender Diamant. Immer wieder entdeckt man neue Facetten, neue Ansichten der Dinge. Immer wieder entdeckt man Neues am HErrn. Es wird nicht langweilig.
In der Bibel steckt Kraft. Sie kann die ganze Welt transformieren, sie kann Regime niederringen, Sklaverei beenden, Waisen ein Zuhause geben, den feind zurückdrängen …. Die Heiligen lieben die Bibel, die Diktatoren und Tyrannen fürchten sie.
Ich will sie lieben, achten und ehren. Und vor allem: ich will sie lesen und Gott verstehen!

Jesus, hilf mir, die Bibel zu verstehen! Immer das, was für heute wichtig ist. Du hast so viel Weisheit und Geheimnisse in der Bibel versteckt, hilf mir, sie zu entdecken! Danke für Dein Wort, das mir Leben gibt!!

Halleluja-Christen – 17.11.2019

Halleluja-Christen – 17.11.2019

Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, ist wie eine Welle, die vom Wind im Meer hin und her getrieben wird.
Jakobus 1, 6

Es fängt so an: Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn Er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.
Eigentlich geht es hier um Weisheit, die Gott gern schenkt. Wenn wir Ihn um Weisheit bitten, kann Er nicht Nein sagen! Manche weiten die Verheißung aus auf alles andere, was ihnen fehlt und was sie gern hätten. Und es stimmt: Gott gibt alles gern, was uns nötig ist. Aber Er ist kein Wunschautomat, der alle unsere Wünsche erfüllen will. Weisheit gibt Er, aber Weisheit, wie es Ihm gefällt. Die Intelligenz wird Er nicht erhöhen. Gesundheit gibt Er, wie es Ihm gefällt. Aber Er wird nie alles heilen, nicht jede Kleinigkeit, und auch wir Christen sterben einmal. Wir leben hier auf der Erde und alles ist nur ein Spiegelbild, ein Vorgeschmack auf den Himmel. Oder wird der Himmel jetzt schon auf Erden sein? – Nein.
Ich bin froh, daß Gott so vieles schenkt. Gesundheit in weiten Teilen, Gebetserhörungen, Worte der Erkenntnis, Prophetien, Geld, Autos ….. Ich weiß, ER gibt es mir, wenn ich es brauche! Dafür bin ich sehr, sehr dankbar!!! Aber wenn Er irgendetwas nicht heilt oder nicht gibt, hat Er Seine Gründe, dann bin ich nicht  verzweifelt, dann brauche ich Gott nicht drohen, daß ich vom Glauben abfalle, dann brauche ich nicht mit Ihm diskutieren, warum Er es zu machen hat, und ich brauche auch keine Schuld suchen. – Es ist leider üblich zu sagen: Du hast zu wenig geglaubt, darum bist du immer noch krank. So ein Blödsinn!! (Oder anders herum: der Beter hat zu wenig geglaubt.)
Ich bin voller Freude und voller Glaube, daß Gott mich mit allem versorgt. Geld, Gesundheit und alles andere. Ich bin sicher und geborgen in diesem Glauben. Es droht kein Versagen und kein Schuldgefühl. Ich brauche keinen Glauben produzieren und mich anstrengen. Ich bin, ich bin in Ihm!
Ich bin keiner von diesen Halleluja-Christen, die alles versprechen und alles von Gott verlangen; und dann leider oft enttäuscht werden. Sie proklamieren, gebieten und schreien, aber bewirken nicht mehr als normale Christen. Sie brauchen ihre Anführer und eifern ihnen nach und rufen ständig Halleluja. Wir sind still, suchen den HErrn und arbeiten, wie Er es möchte; – und es geschehen oft Wunder, Halleluja.

Danke Jesus, in deiner Hand bin ich geborgen. Ich weiß, Du bist gut und tust Gutes, darum darf ich bitten. Wie gut Du zu mir bist!!! Wie viele Wunder Du schon getan hast!! – und alles nur aus Gnade … Danke!!!

Die kleine Herde – 16.11.2019

Die kleine Herde – 16.11.2019

Jesus sagt über Seine kleine Herde:
Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Johannes 10, 28

Jesus vergleicht Seine Jüngerschar gern mit einer Herde Schafe. Alle Israelis kannten sich mit Schafen aus und hatten mit Schafen zu tun. So verstanden sie alles ganz genau. Sie wußten, was ein guter Hirte ist und was ein Lohnarbeiter. Sie wußten um die Gefahren für Schafe. Sie kannten das alles aus ihrem Leben.
In Hesekiel 34 wird gut beschrieben, wie Gott Seine kleine Herde in dieser Welt sieht. Lies es mal durch!
Wir haben oft Angst vor dem Verlassenwerden. Auf einmal sind wir ganz allein und einsam und niemand ist da, mit dem wir uns freuen können oder mit dem wir reden können. Wir werden älter, die Freunde sterben und wir bleiben allein übrig. Die Kinder arbeiten im Ausland und wir sind allein zurückgeblieben. Der Staat macht uns das Leben schwer und läßt uns weder leben noch verhungern. Unfälle bedrohen uns. – Überall ist so eine versteckte Angst zu spüren. Und darum will Jesus uns in Seiner kleinen Herde haben, dort soll unser Zuhause sein, dort sind wir sicher, anerkannt, befreundet und geborgen. Denn ER ist der HErr. Die Herde selber geht nicht immer gut mit ihren Mitgliedern um, aber der Hirte kümmert sich. ER allein ist es, dem unser Vertrauen gebührt. ER hat es sich verdient, als Er Sein Leben für Seine Schafe am Kreuz opferte, damit sie leben können und frei sind. Jedes einzelne Schäflein ist Ihm so viel wert wie sein eigenes Leben.
Ja Kind, so ist es: Du bist Ihm so viel wert, wie sein eigenes Leben. Darum wird Er niemals zulassen, daß irgendjemand Dich aus Seiner starken Hand reißt. Und falls Du Dich selber losreißt und ins Weite läufst, so kommt Er nach und sucht dich, bis Er Dich wieder in Seiner Hand hat. ER wird alles tun, damit du nicht zugrunde gehst und niemand kann Dich aus Seiner Hand reißen. Bei Ihm, der Heiland der Seelen, bist du geborgen und sicher. Und wenn wirklich nichts mehr bleibt, hat Er dich immer noch sicher in der Hand. Nichts, nicht einmal der Tod, kann dich trennen von Ihm, Seiner Liebe und dem Leben. ER ist der HErr, der gute Hirte!

Danke Jesus, daß Du so sehr besorgt um mich bist! Du hast mich freigekauft und kümmerst Dich um alles in meinem Leben. Du stehst über allen Dingen, denn Du bist der HErr und mein guter Hirte. Danke, daß ich Dir gehöre!!

Weisheit – 15.11.2019

Weisheit – 15.11.2019

Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn bereit.
Jakobus-Brief 1, 19

Das Sprichwort kennen wir und finden es gut. Lieber schnell hören als schnell reden …. Klar, solange es um andere geht.
Es geht hier auch um Gott. ER verlangt nie etwas von uns, was Er nicht schon lange selber tut: Zuhören.
Aber Er möchte auch gern, daß wir Ihm mehr zuhören. ER hat uns viel zu sagen, aber Er sagt uns immer nur, was gerade wirklich notwendig ist. Wenn wir es verpassen, haben wir schnell Probleme. Wer mit Gott nur redet und nicht hören gelernt hat, hat immer Probleme.
Einen Weisen zeichnete aus, daß er zuhören konnte und erst nach einiger Überlegung selber redete. Das lernt man erst im Laufe der Jahre. Die Demut wächst nicht über Nacht!
Als ich zehn oder zwölf Jahre alt war, da wußte ich alles und konnte über alles Vorträge halten. Es muß schlimm für meine Mitmenschen gewesen sein. Wie gut, daß die meisten viel Geduld hatten! Als ich zehn oder zwölf Jahre ein Kind Gottes war, war es genau so. Ich hatte einige Bücher gelesen und war Experte. Es gab kein Thema, über das ich nicht alles wußte, vor allem wußte ich es besser …. Schlimm! Wie gut, daß ich Freunde hatte, die viel Geduld hatten und dachten, es wird mit ihm schon besser werden! Heute weiß ich nichts mehr so genau und bestimmt; – ich bin auf den HErrn angewiesen, der mir in vielen Dingen Klarheit bringt. Aber eins weiß ich: Die Wahrheit ist kein Dogma, keine Lehre, sondern der lebendige HErr! Man kann sie oft nicht so richtig festlegen, für den einen ist dieses gut, für den anderen etwas anderes. Das gibt ein weites Herz.
Wie gut, daß Gott so viel Geduld mit uns hat! ER kennt uns ja genau und hofft, unsere Redekunst und Besserwisserei wird sich einmal legen und der Weisheit Platz machen. ER ist diese Weisheit. Und je mehr Raum Er in unserm Herzen und Denken gewinnt, desto mehr sind wir weise und klug. Sei langsam im Reden und schnell im Hören!!! Und gib dem Zorn niemals Raum. Denn Gott gibt Seinem Zorn über uns auch niemals Raum ….

Danke Jesus, Du kannst mir zuhören, wenn ich Dir mein Herz ausschütte. Hilf mir, Dich zu hören, wenn Du mir Wichtiges zu sagen hast!!!  Ich brauche Deine Weisheit im Leben!

Gottes Liebe durch Jesus – 14.11.2019

Gottes Liebe durch Jesus – 14.11.2019

Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Johannes-Evangelium 3, 16

Wie sehr ich diesen Vers liebe! Er zeigt mir immer wieder die totale Liebe Gottes! Wie sehr hat Er mich lieb, daß Er Seinen Sohn Jesus für mich ans Kreuz schickte! Wie sehr sehnt Er sich nach mir, damit ich nicht zugrunde gehe! Wie sehr will Er mit mir zusammen sein, damit ich ewig lebe, und zwar richtig lebe und nicht nur vegetiere! Ach, mein Vater im Himmel ist die Liebe in Person!
Wenn ich das nur immer richtig begreifen könnte. So oft kommen die Sorgen wieder, oder die Selbstvorwürfe, die Selbstverdammung, oder das alte Ich erhebt sich wieder und macht große Worte und ist stolz, unabhängig, wild und läßt sich nichts sagen …. Wie gut, daß Gott nicht immer sofort straft und erzieht, sondern Geduld und Barmherzigkeit hat. – ER weiß, wie man mit Kindern umgeht.
Gott will, daß wir leben. Darum ist Jesus gekommen und hat einen hohen Preis gezahlt: Das Kreuz. ER hat es als Mensch durchlitten, Er stand nicht als Gott über allen Dingen und spürte keine Schmerzen, keinen Durst, keine Hitze. ER litt für uns unsagbare Qualen. Und am schlimmsten war die Versuchung: Wenn Er die Engel riefe, hätten sie Ihn sofort vom Kreuz geholt. Dann wäre Er sofort der König geworden, doch unsere Erlösung wäre nicht geschehen. ER durchlitt alles freiwillig und hätte es jederzeit abbrechen können. – Wo gibt es so eine starke Liebe??
Auch mich hat Gott so sehr lieb. Und wenn es nur für mich allein gewesen wäre, hätte Gott Jesus geschickt, und Jesus wäre gekommen, – nur für mich. Liebes Kind, laß es Dir sagen: ER starb auch für dich, damit du das Leben hast, damit du nicht zugrunde gehst, damit du gerettet wirst und für immer mit Gott zusammen sein kannst. ER hat dich unendlich lieb. Antworte Ihm mit einem Ja! Ja, Jesus, ich nehme Dein Opfer für mich persönlich an. Ich gebe Dir alle meine Schuld und Sünde, vergib mir!! Nimm mich an als ein Kind Gottes und erfülle mich mit Deinem guten Heiligen Geist!! Ich will Dir gehören, denn Du meinst es gut mit mir. Danke, mein HErr und Gott!!

Geistliches Sterben – 13.11.2019

Geistliches Sterben – 13.11.2019

Seht her, die Hand des HErrn ist nicht zu kurz,
um zu helfen,
Sein Ohr ist nicht schwerhörig,
so daß Er nicht hört.
Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht,
das sind eure Vergehen;
eure Sünden verdecken Sein Gesicht,
so daß Er euch nicht hört.
Jesaja 59, 1f.

Ein hartes Wort! – und das soll eine Verheißung sein? Ja, es ist eine Verheißung, denn Er will ja so gern helfen, Er will ja hören, und Er will ja unbedingt unsere Sünde vergeben! Es ist eine Zustandsbeschreibung, eine Bestandsaufnahme, warum bisher so wenig von Gott in unserm Leben und in unsern Gemeinden zu merken ist. Und das soll sich ändern, das möchte Gott!
Es sind selten die groben Sünden wie Diebstahl, Schulden nicht bezahlen, Verleumdung, Lügen,
Ehebruch oder Morden. Diese Sünden sind uns immer gleich offensichtlich und wir wissen sofort Bescheid, daß wir in Sünde leben.
Es ist oft etwas ganz anderes. Wir halten das 1. Gebot nicht: Ich bin der HErr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Wir haben uns eine Menge anderer Götter geschaffen, leider, auf die wir unser Vertrauen setzen.
Stell dir mal das Rad von einem Fahrrad vor. In der Mitte ist die Nabe oder Achse, da herum laufen die Speichen und außen ist der runde Reifen. Die Achse, das Zentrum und Ziel ist Jesus Christus. Sind wir im Zentrum, ist alles gut. Die Speichen sind unser Weg zum HErrn oder weg von Ihm. Und der Reifen ist der Lauf der Welt mit ihren Religionen.
Manche bekehren sich aus einem total ungläubigen Leben zu Jesus und sind sofort im Zentrum. Und nach ein paar Jahren pflegen sie die Traditionen, danken nicht mehr Jesus allein, sondern finden vieles andere ebenfalls interessant. Jesus ist immer noch Herr, aber nur noch zu 30 oder 50 oder 80 Prozent. Jesus ist da sehr traurig und der Heilige Geistist betrübt und gehemmt. Das ist der Hauptgrund für so viel Kraftlosigkeit der einzelnen Christen und Gemeinden.
Da gibt es nur eine Lösung: Umkehr, hin zum Zentrum, zurück zu 100% Jesus! Das ist nicht immer einfach und kann viel Kampf mit unserer Umgebung und in unseren Gedanken kosten. Aber ER ist es wert! Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist, wie heiß deine Liebe zu Ihm war! Denk an das volle Leben, als du noch zu 100% beim HErrn warst!

Danke Jesus, Du wartest auf mich, daß ich wieder vollkommen zu Dir zurückkomme. Du vergibst mir, denn Du bist langmütig, geduldig, freundlich und barmherzig. Du willst mich wieder zurück! HErr, zeige mir, wo ich Kompromisse geschlossen habe!!!