Isolation, Quarantäne und Einsamkeit – 02.04.2020

Isolation, Quarantäne und Einsamkeit – 02.04.2020

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte Er vom Teufel in Versuchung geführt werden.  ….   Darauf ließ der Teufel von Ihm ab, und es kamen die Engel und dienten Ihm.
Matthäus 4, 1. 11

Wir als Christen sollen unserm Staat gehorchen und die Gesetze halten. Es ist nicht gut, wenn ein berühmter Pastor einer Mega-Gemeinde in den USA große Versammlungen abhält, obwohl es verboten ist. Es steht zwar in der Bibel, daß man Gott mehr gehorchen muß als den Menschen, aber es steht eben auch geschrieben, daß wir der Obrigkeit gehorchen sollen. Wir sollen das Beste für Stadt und Land suchen, und für unsere Regierenden beten.
Als Josef im Gefängnis war, in der Isolation, da war Gott mit ihm. Er war nicht allein. Jesus ist bei unseren Geschwistern, die in Nord-Korea und anderen Staaten wegen ihres Glaubens im Lager oder Gefängnis sind. ER ist der HErr, der uns herzlich liebt, – besonders, wenn es schwierig wird. Dann ist Er treu und verläßt uns nicht.
So wird Er uns auch durch die Quarantäne helfen, auch wenn wir keinen Kontakt zu unseren Geschwistern halten  können. ER sorgt für einen Ausgleich, und ist uns in diesen Schwierigkeiten viel näher als normal. Wichtig ist, daß wir unsere Dankbarkeit nicht verlieren, sondern Ihn weiterhin preisen und Ihm vertrauen. Es gibt auch in Quarantäne noch viele Möglichkeiten. Ich denke an ein Video aus einem Gefängnis in den USA, in dem viele Gefangene Jesus kennengelernt haben und so die Atmosphäre im Gefängnis geändert haben. Dort herrscht jetzt Freude und Dankbarkeit, und viele wenden sich Jesus zu. So wird Gefängnis zum Segen.
Jesus ist in die Einsamkeit gegangen, um mit Seinem Vater allein zu sein. Und um im Kampf gegen den Satan auf die Probe gestellt zu werden. Als Er den Satan endgültig wegschickte, kamen die Engel und dienten Ihm. So kann es mit unserer Einsamkeit sein: Wenn wir sie bejahen und den HErrn fragen, wie wir diese Zeit sinnvoll füllen, so wird Er da sein und uns zum Segen werden lassen; – und  so diese Zeit für uns selber zum Segen werden lassen. Es ist vielleicht nicht so einfach, nur mit dem HErrn und keinerlei Arbeit und Ablenkung zu leben. Aber ER wird es wunderbar machen, wenn wir Ihn weiterhin anbeten.
Keine Angst! ER segnet unseren Weg! ER ist da! Sagen wir Ihm Danke und Halleluja!!

Danke Jesus, daß Du da bist, ganz, ganz nahe bei mir. Danke für Deinen Trost, Deine Freude und Deine spürbare  Nähe!

Gemeinschaft – 01.04.2020

Gemeinschaft – 01.04.2020

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18, 20

Dieser Virus hindert uns Christen an unsere Grundlage des Glaubens: Gemeinschaft miteinander.
Für uns ist es überlebenswichtig, mit andere Geschwistern Gemeinschaft zu haben und uns gegenseitig im Glauben zu stärken. Nun sollen wir Kontaktsperren halten und nicht mehr zusammen Gottesdienste, Hauskreise und Gebetskreise halten können. Alles sollen wir allein machen. Gut, im Internet können wir uns gegenseitig Mut machen, aber Gemeinschaft ist intensiver und geht viel tiefer. Internet ist kein Ersatz. Wir fühlen uns allein und es geht uns nicht so besonders gut ohne unsere Geschwister.
Darum wollen wir uns zu zweit oder dritt treffen und reden, Gemeinschaft haben und für unsere Bedürfnisse und für die Welt beten.
Jesus legt großen Wert darauf. Und ich denke, es ist machbar. Wir können uns zu Spaziergängen oder in Einkaufszentren oder Wohnungen zu zweit oder dritt treffen und Gemeinschaft haben. Es wäre schön, wenn daraus intensive Beziehungen wachsen, die später auch noch halten. Wenn wir uns vertrauen lernen und Vertrauen würdigen, dann können wir uns gegenseitig unser Herz ausschütten und tiefe Freundschaften entstehen. Diese Zweierschaften sind wie feste Seile, die auch schwere Zeiten überstehen und uns durchtragen
Und das Beste:Jesus ist immer mitten unter uns. ER nimmt Anteil an allem, was wir reden und was uns bewegt. So bewirken kleine Gebetsgemeinschaften große Dinge.

Es istauch Platz für einen Dritten. Man kann sich gut um Menschen in Not kümmern und sie in diese Zweierschaft mit einbinden und mit ihnen Freundschaft pflegen, so daß sie sich für Jesus öffnen und Christen werden.
Ohne Gemeinschaft bleiben wir nicht lange Christen, – genau so wenig, wie eine Kohle allein brennen kann. Darum haben zu allen Zeiten die Christen Gemeinschaft gesucht, sogar wenn sie dafür ihr Leben riskierten. So will es jedenfalls der HErr: Steht zusammen und betet füreinander.

Danke Jesus, für die Geschwister. Es sind meine Brüder und Schwestern. Danke, wir können zusammen unsere Not im Gebet ausschütten und zusammen für andere beten. Danke, Du bist dann spürbar bei uns und schüttest Deinen Segen aus. Du bist wunderbar und wunderbar ist es in Deiner Nähe.

Heilung für das Land – 31.03.2020

Heilung für das Land – 31.03.2020

Wenn mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.
2. Chronik 7, 14

Ich habe von Menschen gehört, daß sie mit Christen keine Geschäfte mehr machen, denn die betrügen und lügen am besten. – Die Scheidungsrate und die Fremdgehquote liegt bei Christen nicht besser als im Landesdurchschnitt. – Die Mitarbeiter in vielen christlichen Hilfswerken leben außerordentlich gut, obwohl sie beim Sozialamt gemeldet sind. – Viele Versprechungen werden gemacht und selten gehalten. – Die Christen sind keine besseren Chefs für ihre Arbeiter, sondern nutzen sie noch mehr aus als es in weltlichen Betrieben der Fall ist.
Lügen, Betrügen, stehlen, falsche Versprechungen und Schwüre, Eigennutz, Fremdgehen ….. das alles finden wir in unseren Gemeinden. Eine schlimme Lage für eine christliche Nation.
Und wenn wir uns selber überprüfen? Dann stehen wir doch sehr gut da, oder? Ja, es kommt eben auf den Prüfer an. Ob wir uns selber prüfen, oder ob der Heilige Geist unser Prüfer sein darf. Dann stehe ich selber als Versager und Sünder da und nicht mehr als Superchrist.
Bitte vergebt, wo ich jemandem etwas schuldig blieb. Bitte vergebt, wo ich falsche Versprechungen gemacht habe. Bitte vergebt, wo ich nicht ganz die Wahrheit gesagt habe …. Bitte, vergebt mir. So muß ich nun von Herzen sagen.
Und ich muß mich beugen vor meinem Gott und um Vergebung flehen. Und um Hilfe, um mein Leben zu ändern. – Vor allem meine Selbstsucht, meinen Stolz, meinen Eigensinn …. HErr, vergib. HErr, hilf mir.
Unser Land braucht Heilung, es hat sich schwer versündigt. Und unsere Christenheit braucht Umkehr, sie geht in die Irre. Sie muß umkehren von der Frömmigkeit hin zu  dem lebendigen HErrn Jesus Christus.
Erst dann werden unsere Gebete erhört. Erst dann kommt die Heilung der Gemeinde und des Landes. Beten wir darum, aber mit einem demütigen, vergebenden Herzen, das selber Vergebung braucht.

Ach, Jesus, Du siehst die Probleme in unserm Land. HErr, bring Heilung. HErr, vergib mir, wo ich falsch gehandelt habe; – ja, ich brauche Deine Vergebung, Deine Heilung und Deine Heiligung. Hilf mir, HErr.

Psalm 90, 12

Psalm 90, 12

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen; damit wir weise werden.
Psalm 90,12

Unsere Lebenseinstellung prägt unser Denken über das Sterben und den Tod. Die westliche Einstellung verdrängt das Problem meistens, bis es dann bei einem Todesfall wie ein Hammer uns plötzlich trifft. Wir sind eigentlich so geprägt, dass wir leben, als ob hier auf der Erde alles geschieht, nur dieses Leben wichtig ist; und wir leben, als ob wir hier ewig bleiben werden.
Gott hat ganz andere Perspektiven. ER weiß, dieses Leben ist relativ kurz und geprägt von Mühsal und Arbeit. ER möchte, dass wir uns damit auseinander setzen, wie es mit unserem eigenen Leben und Sterben ist. Jesus ist ja schon für uns gestorben und ER allein kann uns sagen, wie es sein wird. ER allein hat einen Weg für uns durch den Tod hindurch gebahnt, die Erlösung und Errettung. Die Bibel sagt oft, dass es für den Frevler nur den Weg in den Abgrund gibt, aber für den, der sich an Jesus klammert, gibt es einen Ausweg! Wenn ein Kind Gottes sterben soll (Jesus selber bestimmt den Zeitpunkt), dann kommt unser lieber HErr und nimmt es in den Arm. Je näher der Zeitpunkt des Sterbens kommt, desto näher ist der HErr Seinem Kind. Bis ER sagt: So, nun ist es genug! Komm, ich trage Dich hinüber zu mir, in mein Reich! Nur die Hülle, unser Körper, bleibt zurück. Jesus gibt uns einen neuen Körper, so wie ER einen neuen Körper nach der Auferstehung bekam. Das wird herrlich werden! Der HErr selber wird abwischen alle Tränen und uns trösten und heilen.
Wenn ich einmal vor Ihm stehe, dann möchte ich, dass der HErr zu mir sagt: Gut gemacht!! Ich möchte nicht mein Leben vertrödeln und mich mit allen möglichen Nebensächlichkeiten verzetteln. Ich will vorwärts sehen, auf mein Ziel. Und von dort her mein Leben ordnen!

Danke, Jesus!! Du hast auch für mich einen Weg durch Sterben und Tod gebahnt! Dir kann ich auch dann vertrauen, wenn es ernst wird. Du wartest auf mich, nimmst mich in Deinen starken Arm und trägst mich durch. Du bist ein wunderbarer HErr!

Corona – 29.03.2020

Corona – 29.03.2020

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein.
Jesaja 43, 1

Es sind schreckliche Bilder, die uns gezeigt werden. Und man bekommt ein beklemmendes Gefühl: Bin ich sicher? Ist meine Familie sicher? Wer wird sterben, wer wird leben?
Auf einmal werden diese grundlegenden Fragen wieder gestellt. Was ist mit dem Tod? Ist Jesus mein Schutz, so daß ich nicht krank werde? Wie ist es mit meinem Glauben?
Als ich so darüber nachdachte, erinnerte mich der HErr an den Vers, der über meinem Leben steht: Fürchte dich nicht.
Ich weiß, daß Jesus viele Infekte und Krankheiten bei mir verhindert hat. Aber deshalb kann ich dennoch krank werden. Nur weiß ich, daß Er darüber bestimmt und nicht dieser Virus. ER ist der HErr.
Ich könnte sogar sterben. Und auch da weiß ich: ER ist der HErr, der das bestimmt. Ich bin ganz in Seiner Hand. Ich werde nicht am Virus sterben, sondern dann, wenn Er es bestimmt. Und das ist immer richtig.
Ich denke an die zehn Plagen, die Ägypten trafen. Die ersten Plagen trafen Ägypter und Israeliten gleich. Doch bald machte Gott einen Unterschied und die Plagen trafen nicht mehr Sein Volk. Wie gut, ER ist immer noch der HErr. ER bestimmt, was wir ertragen können und wann Er einen Unterschied macht und Sein Volk verschont.
In Ihm geborgen; – so soll und muß es sein. Alles andere ist kein Glaube. So bin ich sicher in Ihm, habe Frieden im Herzen und freue mich über Ihn.
Doch ich sehe auch die Welt um mich herum. Alles ist in Panik, so viele sterben. Ich spüre Gottes Erbarmen mit diesen Menschen, selbst wenn sie in ihrem Leben nie etwas von Ihm wissen wollten. Darum kommt das Gebet fast von allein für alle, die angesteckt sind und vielleicht schon im Krankenhaus liegen. HErr, erbarme dich.
Und ich bete für mein Land, meine Stadt, mein Dorf, für die Regierung, die mehr Weisheit braucht, für die Ärzte und Schwestern, und auch für meine Geschwister, daß sie geschützt sind ….. es gibt viel zu beten.
Der Virus ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was Gott ist, zB auch wegen der Quarantäne. Wir brauchen Gemeinschaft, und der Virus verhindert es. – Und deshalb binde ich die Macht des feindes und proklamiere den Sieg Jesu. Ich bitte um Vergebung für die Sünden meines Volkes. Ich bitte, daß Gott vielen die Augen für Jesus öffnet. ER ist der Retter, auch in dieser Epidemie. Vertraue Ihm.

Danke Jesus, in Dir bin ich geborgen. Bitte hilf, daß viele Menschen Dich als Retter und Heiland erkennen. Laß Zeichen und Wunder geschehen. Vergib uns, erbarme Dich und hilf meinem Volk.

Lebendiges Wasser – 28.03.2020

Lebendiges Wasser – 28.03.2020

Jesus rief:
Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Innern werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.
Johannes 7, 37f.

Gestern redete ich ein wenig über die Brunnen. Es macht viel Arbeit, einen Brunnen zu graben. Doch wenn man gutes, frisches Wasser findet, ist es jede Mühe wert!
Man muß aber immer frisches Wasser holen und trinken, – altes, abgestandenes Wasser schmeckt fade.
Manche machen sich nicht die Mühe tief zu graben. Doch Jesus sagt: Wer mich von Herzen sucht, der wird mich finden. Dort, bei Jesus, hören wir Worte des Lebens. ER selber ist das lebendige Wasser, nach dem wir so viel Durst haben.
Ja, es macht uns etwas Mühe, immer zum Brunnen zu gehen. Aber das Wasser aus den Plastikflaschen ist fade, abgestanden und nicht mehr lebendig. Wir brauchen diese tägliche Begegnung und das tägliche Reden mit Ihm und das Hören Seiner Worte! Wir wollen uns nicht damit begnügen, Sonntags Sein Wort zu hören und die ganze Woche über abgestandenes Wasser zu trinken. Ne, wir wollen an die Quelle, direkt zu Jesus, und zwar täglich!
Bei den Brunnen muß man aufpassen, daß sie nicht verschmutzen. Darum sind sie abgedeckt. Feinde mochten gern die Brunnen verschmutzen und vergiften. Dann hatten sie leichtes Spiel mit den Bewohnern. So ist es mit der Sünde;  sie verschmutzt das lebendige Wasser und es wird für uns giftig. Wir müssen alles sofort bereinigen, damit das lebendige Wasser wieder fließt! Wie gut, daß Jesus gern vergibt und uns nicht lange warten läßt und auch keine Strafe und Bußübungen verlangt! Er hat uns doch sehr, sehr lieb.
Wenn wir getrunken haben, so soll das lebendige Wasser durch uns hindurchströmen zu anderen Menschen hin. Jesus spricht hier vom Heiligen Geist. ER will in den Menschen wirken, mit denen wir Umgang haben. Wenn wir für sie beten, fließt Sein lebendiges Wasser zu ihnen.
So können wir für viele ein Segen sein.

Danke Jesus, Du stillst meinen Durst nach Wahrheit, Vergebung, Hoffnung, Sinn und Ziel im Leben, Friede und vor allem nach Harmonie mit Gott! Du bist das lebendige Wasser, das meine Seele heilt und mein Herz erfrischt. Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Danke!!!

ER ist gut!! – 27.03.2020

ER ist gut!! – 27.03.2020

So spricht Gott, der HErr
Ich will euch mehr Gutes erweisen als je zuvor. Dann werdet ihr erkennen, daß ich der HErr bin.
Hesekiel 36, 2. 11

Ja, so spricht der HErr. Alles, was Er sagt, geschieht, ER hält immer Sein Wort; –  ER hat das letzte Wort über alles.
Das Volk Israel hatte schwere Gerichte über sich ergehen lassen müssen und die Nachbarn spotteten und plünderten es aus. Doch das Geschick Israels soll sich wenden und der HErr wird ihnen mehr Gutes erweisen als je zuvor.
Auch uns ergeht es manchmal nicht so besonders gut. Da kann mal eine Zeit der Schwäche und Krankheit sein, oder Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot oder Spannungen in der Ehe und Familie. Manchmal gebraucht es der HErr, um uns zu läutern, so wie Er den Weinstock beschneidet, damit er fruchtbarer wird. Manchmal ist es Seine Erziehung, damit wir im Glauben stark und erwachsen werden. Manchmal ist es Gericht, weil wir an Sünden festhalten.
Aber Gott überläßt uns niemals für immer diesen Dingen. ER will uns daraus befreien und uns zu Ehren bringen. ER will uns Gutes erweisen, unser Leben lang (vgl. Psalm 23).
Sogar aus den schlimmsten Krankheiten will Er uns befreien und zu sich nach Hause holen, damit es uns wieder gut geht; – Er entreißt uns den Schmerzen und bringt uns in Sicherheit.
Unser kleines Missionswerk hatte schon etliche Rückschläge.  Aber immer hat der HErr uns wieder aufgerichtet und uns mehr Gutes getan als je zuvor. Wir kennen Seine Wege nicht im Voraus, aber wir vertrauen uns Ihm an; – ER ist unser HErr, der es gut mit uns meint.
Es ist wie bei Isaak mit seinen Brunnen. Immer, wenn andere ihm den Brunnen streitig machten, zog er weiter und grub einen neuen Brunnen, bis er Ruhe fand. Dieser Brunnen hatte das allerbeste Wasser, lebendiges Wasser. Die anderen Brunnen, die man ihm abnahm, wurden verdreckt und ihr Wasser wurde schlecht. Aber der HErr öffnete ihm eine lebendige Quelle, und das Wasser wurde für viele lebendig. ER schenkt nach einem Streit oder Kampf immer etwas Neues, etwas Besseres. Ist Er nicht wunderbar?

Danke Jesus, Du bist lebendig, und Dein Wort ist lebendig und es ist für meine Seele lebendige Nahrung. Ja, ich lebe allein durch Dich, meinen HErrn. Danke, Du sorgst Dich um mich und machst allen Schaden wieder gut.

Gott ist gut – 26.03.2020

Gott ist gut – 26.03.2020

Du aber, HErr, bist ein barmherziger
und gnädiger Gott,
du bist langmütig,
reich an Huld und Treue.
Psalm 86, 15

So ist die Beschreibung Gottes: Barmherzig, gnädig, langmütig, reich an Huld und Treue.
Und da beten doch tatsächlich einige Brüder voller Zweifel, ob Gott ihr Gebet hört … Natürlich hört Er unser Gebet! Nur der Zweifel und Kleinglaube beschränkt Gott in Seinem Handeln.
Wer nicht glaubt, daß Gott gnädig und barmherzig ist, wie kann er beten? Er kann versuchen, Gott zu überreden oder Gott zu nerven durch ständige Wiederholung, oder er kann Rituale und feine Wortspiele beten, er kann einen Handel mit Gottmachen: Wenn du das tust, dann verspreche ich dir ….
Aber das ist doch kein Gebet, wie Jesus es uns vorgemacht hat! ER kam im kindlichen Vertrauen zu Seinem himmlischen Vater. ER brauchte  nicht viele Worte machen, denn Er wußte: Der Vater hört Ihn. ER wußte, Gott liebt Ihn über alles und macht alles, was der Sohn sich nur wünscht. Und dennoch hat Er nur um das gebeten, wovon Er wußte, daß es Gottes Wille ist.
Wenn mein irdischer Vater so ist: Langmütig, gnädig, barmherzig reich an Huld und Treue, so hätte ich als Kind tausend Wünsche gehabt. Und wenn mein Vater der König der ganzen Welt gewesen wäre, dann hätte ich sofort (wie „Der kleine Lord“ im Buch) für die anderen Menschen in ihrem Elend gebetet. Mein irdischer Vater hätte es mir nicht abschlagen können, denn Er liebte mich.
Und wir? Haben wir keine Vater im Himmel, der Seine Kinder liebt? Ist Er nicht gnädig, barmherzig, langmütig, geduldig und treu? Warum beten wir so wenig, und wenn wir beten, dann mit so wenig Zuversicht?
ER hört Gebet gern. ER mag diese Zwiegespräche mit uns. Er mag es, uns eine Freude zu machen. Und besonders mag Er es, wenn wir von uns selber wegsehen und für andere beten.
Im Gebet merken wir, wie wunderbar Er ist. Wie sehr Er Vater ist. Wie Sein Wesen voller Gnade ist. Ach, ER ist so wunderbar, und so wunderbar ist die Begegnung im Gebet mit Ihm! Ach, daß wir doch mehr Gottes Angesicht suchen wollten, dann wäre die Welt heute anders ….

Danke Vater, Du hast mich lieb, Du hörst mein schwaches Gebet! Du weiß, daß ich Dir vertraue und Dich liebe. Wie schön, daß Du so gnädig und langmütig, so treu und verläßlich bist!

Trost – 25.03.2020

Trost – 25.03.2020

Das ist mein Trost im Elend:
Deine Verheißung spendet mir Leben.
Psalm 119, 50

Über meinem Leben hat Gott viele Verheißungen geschrieben. Sie bedeuten mir viel. Denn oft gab es Unglück oder Angriffe oder Depressionen. Da haben Seine Verheißungen mir durchgeholfen, ich habe mich an sie geklammert und sie wurden lebendig und zu meinem Trost. So billige Sprüche wie: Wird schon alles wieder gut …. Die Zeit heilt alle Wunden ….. – die bringen es nicht. Sie trösten niemanden in der Not. Das kann nur Jesus allein. Wenn ich Ihm mein Herz ausschütte, dann fängt Er an zu trösten, spricht mir Mut zu, zeigt mir neue Wege, und verändert meine trostlose, mutlose Stimmung. Es dauert ein wenig, klar. So in ein paar Sekunden geschieht das nicht.
Dieser Prozeß zeigt die ganze Aufmerksamkeit Jesu für einen Leidenden: ER nimmt immer Anteil und hat die richtigen Worte, die richtigen Ideen, Hoffnung und sieht weiter als wir es können. ER verändert das mutlose, schmerzende Herz, denn nur ER hat Zugang zu unseren tiefsten Tiefen.
Ich merke, daß viel meiner Verletzlichkeit an früheren Erfahrungen liegt. ER hat so viel Verständnis dafür, daß ich deshalb manchmal überreagiere. Und ER heilt diese tiefen Verletzungen und macht mich stabiler. Aber Er braucht keinen vollkommen gesunden Menschen, um ihn als Zeugen zu gebrauchen; – Er ist auch im Schwachen mächtig.
Sein Trost liegt meistens in den Verheißungen der Bibel, die wir persönlich nehmen dürfen. Durch die Bibel redet Gott. ER macht die Worte für uns lebendig. Wenn wir die Bibel nicht nur kritisch mit dem Kopf lesen, sondern mit den Augen des Herzens, redet Er. Dann finden wir jeden Trost, den wir brauchen.
Die Worte von Propheten, die sich auf meinen Dienst beziehen, sind nicht schlecht. Aber in schweren Lagen trösten sie nicht so gut wie die Bibel es tut. Da redet Gott direkt, ohne menschlichen Mittler.
Lies die Bibel, und du wirst getröstet werden; lies sie, und du wirst ein starker Mensch werden; lies sie mit dem Herzen, und Gott wird in dir wirken.

Danke für Dein Wort! Es ist lebendig und tröstet mich. Danke!!

Verzicht – 24.03.2020

Verzicht – 24.03.2020

Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Bruder, Eltern oder Kinder verlassen hat, wird dafür schon in dieser Zeit das Vielfache erhalten und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Lukas 18, 29f.

Das ist nun nicht für Geschäftsleute, die mit Zinsen und Zinseszinsen rechnen. Es ist für Menschen gesagt, die nicht rechnen wollen: Ich habe so viel geopfert, und die Summe weiß ich genau, ich bin so viele Kilometer für den HErrn gefahren, ich habe Stunden in der Kirche verbracht ….. Was bekomme ich dafür?
Nein, dieser Vers ist für selbstlose Menschen, die gerne für Jesus etwas opfern, so wie die Frau, die ihr kostbares Salböl über Jesus ausgoß. Oder wie Zachäus, der freiwillig alles zurückzahlte, was er ergaunert hatte. Es ist ein Vers für Menschen, die aus Liebe etwas opfern und nicht aus Berechnung.
Wie oft verzichten wir auf Rache oder unser Recht. Wie oft lassen wir den Schuldigen entkommen. Wie oft fordern wir nicht zurück, was uns gehört. Wie oft sind wir die Dummen! Wie oft müssen wir bei Verträgen draufzahlen, weil man uns belogen oder betrogen hat. Wie oft sitzen wir wach und beten für bestimmte Menschen. Wie oft fahren wir Umwege, damit jemand mit in den Gottesdienst kommt…. Alles so kleine Liebesdienste, die Gott sieht.
ER sieht sogar, wenn wir nur ein Glas Wasser an einen Durstigen geben und Er wird es in Ewigkeit nicht vergessen. ER sieht unsere Krankenbesuche, Besuche im Gefängnis, Fürsorge für Waisen oder Witwen, Hilfe für Behinderte …. ER sieht das alles und freut sich. ER ist nicht der Gott, der unsere Fehler alle fein säuberlich notiert, sondern sich diese Kleinigkeiten merkt, die wir manchmal selber gar nicht mehr bemerken. ER kennt unsere Opfer für Jesus und für andere genau. Und ER ist nicht geizig, sondern segnet dafür Seine Kinder. ER vertraut ihnen immer mehr an, je mehr sie sich selber vergessen und für andere leben. ER ist ein wunderbarer Gott, der nicht die kleinste Kleinigkeit vergißt.

Danke Jesus, Du bist so großzügig zu mir! Ja, ich will so sein wie Du und auch großzügig und großherzig sein. Ich will nicht immer alles berechnen, sondern nach Deinem Herzen leben. So wie Du mit mir umgehst, so will ich mit anderen leben. Du wirst helfen, danke!!